RTB CARGO

Arbeitgeber trickst und täuscht – GDL-Mitglieder halten dagegen!

RTB Cargo legt den Mitarbeitern an der GDL vorbei ein Angebot vor, hat dabei aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht: Wer so handelt, muss mit weiteren Denkzetteln rechnen.

Nachdem der Arbeitgeber den Schmerz des ersten GDL-Streiks bei der RTB CARGO mehr oder weniger „verdaut“ hat, legt er seinen Beschäftigten unmittelbar danach ein „unmoralisches Angebot“ vor. An den laufenden Tarifverhandlungen vorbei bietet er seinen Beschäftigten außertariflich Entgelterhöhungen und weitere Verbesserungen an.

Der Arbeitgeber zeigt mit seinem Handeln ganz klar auf: Er hat kein Interesse an einem Tarifabschluss mit der GDL, sonst würde er sich anders verhalten! Würde er ernsthaft versuchen, den Tarifkonflikt zu befrieden, hätte er der GDL ein Angebot gemacht und würde mit der GDL auch darüber verhandeln.

Stattdessen hat es sich der Arbeitgeber zur Aufgabe gemacht, seinen Beschäftigten zu erklären, was Ihnen alles „weggenommen“ wird, wenn sie denn weiter für einen GDL-Tarifvertrag streiken und verbreitet dabei Falschaussagen.
Es ist nun erneut an der Zeit, zu beweisen, dass sich GDL-Mitglieder von diesem Arbeitgeber nicht alles gefallen lassen. Wenn nicht ein Streik dafür ausreicht, dass der Arbeitgeber die berechtigten Interessen seiner Beschäftigten anerkennt, dann gibt es eben weitere Denkzettel!

Die Botschaft an alle GDL-Mitglieder bei RTB CARGO und an die, die es noch werden wollen, lautet: Steht zusammen und kämpft für einen hochwertigen Tarifabschluss bei RTB CARGO!

Für eine Übernahme der marktüblichen Vergütungen!
Für eine Absenkung der Wochenarbeitszeit!
Für eine Abschaffung der Überstundenverpflichtung!
Für eine Einführung von Zusatzurlaub für Nachtarbeit!
Für einen verbindlichen Schichtplan!
Für eine maximale Schichtlänge von zwölf Stunden!

Für eine Mindestruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Schichten!
Für das, was allen Eisenbahnerinnen & Eisenbahnern zusteht

Aushang

 

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