Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH
Tarifgespräche haben begonnen
Die Tarifverhandlungen zwischen der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) und der GDL haben mit den ersten Gesprächen am 18. Dezember 2025 im virtuellen Format begonnen.
Wesentliche Forderungen der GDL in dieser Tarifrunde sind unter anderem:
• Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten,
• davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,
• Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört,
• Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer,
• weitere unternehmensspezifische Forderungen.
Die ersten Verhandlungen haben vor allem der Erläuterung der Forderungen gedient. Die GDL geht davon aus, dass die Arbeitgeberseite die Forderungen im Einzelnen verstanden hat. Die AVG hat bereits im Vorfeld der Tarifverhandlungen über ihren Arbeitgeberverband ausrichten lassen, dass keine Bereitschaft besteht, eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro zu vereinbaren. Eine solche Einmalzahlung hätte den GDL-Mitgliedern während des längeren Verhandlungszeitraums eine erste finanzielle Entlastung zugutekommen lassen. Somit müssen die Tarifverhandlungen zeitnah fortgesetzt werden. Der nächste Verhandlungstermin findet am 20. Februar 2026 in Frankfurt am Main statt. Vorher soll ein Gespräch auf Arbeitsebene stattfinden.
Ohne Abschluss eines Einmalzahlungstarifvertrages fordert die GDL einen zügigen Verhandlungsverlauf und eine Verbesserung des Tarifniveaus rückwirkend zum 1. November 2025.
