nordbahn-Unternehmen
Norddeutsch – klar – offen: Zweite Runde Tarifverhandlung
Am 19. Februar 2026 setzten die GDL und die nordbahn-Unternehmen (nordbahn) sowie der zuständige Arbeitgeberverband Nahverkehr e. V. (AVN) die Tarifverhandlungen für die Tarifrunde 2025/2026 in Hamburg fort.
Nachdem in der ersten Verhandlungsrunde ein Tarifvertrag über eine Einmalzahlung geschlossen wurde, lag der Schwerpunkt der zweiten Verhandlungsrunde in der Vorstellung und Erläuterung der materiellen Forderungen der GDL.
Besonders im Fokus der offenen und aufgeräumten Diskussion zu den Forderungspunkten standen Fragen zu:
- der neuen Entgeltstruktur,
- der geforderten Vergütung von Ausbildern und Prüfern und
- zu Themen, die Haustarife betreffen.
In gewohnter Art wurden einzelne Forderungspunkte bewertet und beraten. Dabei hat der Arbeitgeber die einzelnen Punkte naturgemäß kritisch hinterfragt und für die Bewertung nach den Hintergründen gefragt. Für die nordbahn gilt es jetzt, mit dem klaren und geschärften Blick auf die GDL-Forderungen, die Auswirkungen auf das Unternehmen zu kalkulieren. Ein erstes Angebot wurde aufgrund der fehlenden Marktreferenz noch nicht abgegeben.
Für die GDL ist nach dieser Verhandlungsrunde klar: Die Sozial- und Tarifpartnerschaft wird auch in dieser Tarifrunde am Verhandlungstisch ein Ergebnis erzielen können. Dies soll, sobald ein Referenzabschluss vorhanden ist, in einem noch zu vereinbarenden dritten Verhandlungstermin erfolgen.
