GDL-Bezirk Süd-West
GDL-Bezirk Süd-West | Sicherheit der Beschäftigten: Jetzt handeln – nicht irgendwann
Übergriffe auf Beschäftigte in der Eisenbahnbranche nehmen seit Jahren zu.
Sicherheit der Beschäftigten:
Jetzt handeln – nicht irgendwann
Übergriffe nehmen weiter zu
Übergriffe auf Beschäftigte in der Eisenbahnbranche nehmen seit Jahren zu. Die GDL weist – gestützt durch Mitgliederumfragen – seit Langem darauf hin, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen.
Einzelmaßnahmen wie freiwillige Bodycams oder punktuelle Videoüberwachung ersetzen kein wirksames Schutzkonzept. Sicherheit braucht dauerhafte und verbindliche Lösungen.
Angriff in Landstuhl: Warnsignal für alle
Der Übergriff auf unseren Zugbegleiterkollegen in Landstuhl macht uns immer noch fassungslos. Er zeigt aber erneut: Beschäftigte werden noch immer nicht ausreichend geschützt. Das ist nicht hinnehmbar.
Maßnahmen – keine Symbolpolitik
Die anstehenden Sicherheitsgipfel dürfen keine Alibi-Veranstaltungen sein. Es braucht eine ehrliche Analyse mit realen Zahlen – und vor allem konkrete Konsequenzen. Die Mitglieder der GDL fordern:
mehr Schulungen zur Deeskalation und zum Umgang mit Gefährdungslagen
regelmäßige Doppelbesetzung
deutlich mehr qualifiziertes Sicherheitspersonal
verbindliche Zusammenarbeit mit der Polizei
klare und verlässliche Sicherheitskonzepte
JETZT handeln – Nicht morgen. Nicht übermorgen.
Politik und Arbeitgeber in der Pflicht
Politik und Arbeitgeber müssen die Sicherheit von Beschäftigten und Fahrgästen gewährleisten und dafür ausreichend Mittel bereitstellen.
Führungskräfte müssen die Gefährdungslage ernst nehmen und ihre Beschäftigten unterstützen. Druck durch interne Zielvorgaben, etwa bei Fahrpreisnacherhebungen, verschärft Konflikte und gefährdet die Sicherheit.
Sicherheit ist kein Bonus.
Sicherheit ist ein Grundrecht.
Die GDL kämpft weiter für einen wirksamen,
dauerhaften und flächendeckenden Schutz.
