Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH
Eröffnung der Tarifrunde
Mit dem ersten Verhandlungstermin im virtuellen Format wurden am 22. Dezember 2025 die Tarifverhandlungen mit der Westfälischen Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) eröffnet.
Die GDL fordert in dieser Tarifrunde unter anderem:
- Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten,
- davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,
- Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört,
- Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer,
- Abschluss eines bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrages für die Arbeitnehmer in den Fahrzeugwerkstätten,
- deutliche Erhöhung der Ausbildungsvergütungen sowie
- die Einführung eines Urlaubsgeldes für GDL-Mitglieder.
Im Mittelpunkt der ersten Gespräche stand die Erläuterung der Forderungen durch die GDL. Auch wenn im ersten Termin noch keine Ergebnisse erzielt wurden, konnten bereits einige Themen detaillierter besprochen werden.
Dass die WLE das Angebot ablehnt, wie bei anderen Unternehmen eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro zu vereinbaren, hat der Arbeitgeberverband der GDL bereits vor dem ersten Verhandlungstermin erklärt.
Damit die GDL-Mitglieder zeitnah von einem Tarifabschluss profitieren können, sollen die Tarifverhandlungen zügig fortgesetzt werden. Für den zweiten Verhandlungstermin befinden sich beide Seiten derzeit in Terminabstimmung.
Ohne Abschluss eines Einmalzahlungstarifvertrages ist ein zügiger Verhandlungsverlauf von hoher Priorität. Die GDL fordert die Verbesserung des Tarifniveaus rückwirkend zum 1. November 2025.
