eurobahn GmbH & Co. KG

Ein Anfang ist gemacht

Mit einem virtuellen Auftakttermin am 3. März 2026 wurden die Tarifverhandlungen mit der eurobahn GmbH & Co. KG eröffnet.

Wesentliche Forderungen der GDL in dieser Tarifrunde sind:

Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten,

davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,

Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe gehört,

Abschluss des Bundes-Rahmentarifvertrages für die Fahrzeuginstandhaltung,

Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer,

deutliche Erhöhung der Azubivergütungen sowie

weitere unternehmensspezifische Forderungen.

Der Arbeitgeber hat bereits im Dezember des vergangenen Jahres bewiesen, dass er an einer schnellen und werthaltigen Einigung im Sinne seiner Beschäftigten interessiert ist. Um den GDL-Mitgliedern bereits vor einem Tarifabschluss eine erste finanzielle Entlastung zukommen zu lassen, hatten sich eurobahn und GDL auf eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro verständigt.

In dieser ersten Verhandlungsrunde hat die Arbeitgeberseite ihren Einigungswillen unterstrichen. Nach Erläuterung der Forderungen durch die GDL hat der Arbeitgeber sehr gezielte Rückfragen gestellt, die wiederrum ausführlich durch die GDL beantwortet wurden.

Für die Fortsetzung der Tarifverhandlungen wurden zwei weitere Verhandlungstermine vereinbart. Der zweite Verhandlungstermin findet am 15. April 2026 in Berlin und der voraussichtliche Abschlusstermin am 29. April 2026 in Frankfurt am Main statt. 

Die Zielstellung der GDL ist es, Tarifverträge zu vereinbaren, die das neue einheitliche Marktniveau abbilden und wesentliche Verbesserungen bei Entgelten und Zulagen bringen.

 

Aushang

zurück