RegioTram Gesellschaft mbH (RTG)
Wir hätten abschließen können!
Am 30. März 2026 trat die GDL mit dem zuständigen Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e.V. und der RTG in der zweiten Verhandlungsrunde zusammen. Das Ziel lautete: Abschluss – und den hätten wir erreichen können. Die RTG wollte aber weniger und bietet lediglich:
- Ein Urlaubsgeld in Höhe von 500 Euro, allerdings ab 2027
- Eine zu weit in der Zukunft liegende Umsetzung der linearen Entgelterhöhungen und Strukturanpassung
- Eine zu geringe Einmalzahlung
- Eine unnötig verklausulierte Beschreibung für die Entgeltgruppe der Prüfer
- Keine Erhöhung der BOStrab Zulage
- Keine Zulage für Zugbegleiter im innerstädtischen Verkehr
In Absprache mit den Mitgliedern der GDL-Unternehmenstarifkommission, die ebenfalls an den Verhandlungen teilnahmen, haben wir entschieden, das Angebot nicht anzunehmen. Da sich der Arbeitgeber nicht überzeugen ließ von seinem Standpunkt abzuweichen, hatten wir keine andere Wahl, als den Tisch zu verlassen und die Verhandlung noch einmal zu unterbrechen.
Ein Entscheidungstermin ist für den 24. April 2026 vereinbart. Dort lautet unser Ziel klar: Ein Abschluss ist möglich! Allerdings muss sich hierfür die Arbeitgeberseite spürbar bewegen. Die GDL steht für gerechte Arbeitszeit- und Entgeltbedingungen im Markt und wird diese Linie auch nicht mit der RTG verlassen!
