Werksschließungen bei DB Cargo

Planlos und verantwortungslos – Kurzum: Dr. Sigrid Nikutta!

In gewohnter Manier fährt die begnadete Selbstdarstellerin und Vorständin Güterverkehr bei der Deutschen Bahn AG – Dr. Sigrid Nikutta – ein gesamtes Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Höchstgeschwindigkeit weiter an die Wand.

Ihre neueste „Strategie“: Die Schließung von elf Werkstätten. Betroffen sind das Werk Mainz-Bischofsheim und die Außenstellen in Emden, Hamburg-Billwerder, Ingolstadt, Magdeburg, Offenburg, Osnabrück, Regensburg, Rostock, Senftenberg und Stendell (Schwedt/Oder).

Neben dem Abbau von rund 170 Arbeitsplätzen – und damit verbundenen persönlichen Schicksalen – wird dem Unternehmen in der Konsequenz weiteres, dringend erforderliches, Know-how verloren gehen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass sich die Arbeitnehmer aus Verunsicherung und wegen mangelnder Perspektiven bereits in Scharen abwenden. Die Folge: Aufträge können wegen fehlenden Betriebspersonals vermehrt nicht mehr pünktlich wahrgenommen werden – ein betriebswirtschaftliches Desaster!

Anstatt jedoch endlich ein langfristig tragfähiges Konzept vorzulegen, setzt Dr. Nikutta weiterhin auf kurzfristigen Personalabbau und kurzsichtige Umstrukturierung. Profit und Verlustminimierung vor Zukunftsstrategie und Nachhaltigkeit! Die angedachten Werksschließungen bilden ein weiteres Kapitel dieser gefährlichen Maxime. So steht zu befürchten, dass die Betriebssicherheit durch unzureichende Wartung und Instandhaltung gefährdet wird. Auch sogenannte Mobile Instandhaltungsteams können diese Aufgaben qualitativ nicht vollständig ersetzen! Die Folge sind kostspielige Überführungsfahrten zu den noch verbliebenen Werken.

Wir als GDL fordern den Eigentümer zum Handeln auf! Die Neubesetzung des CEO-Postens bei der DB sollte lediglich der Anfang sein. Weitere personelle Konsequenzen auf Vorstandsebene lassen sich aus unserer Sicht nicht vermeiden!

Aushang

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