DB Cargo

Gespräche ja – Sozialdumping nein!

Mit Schreiben vom 19. Oktober 2026 hat der Arbeitgeberverband AGV MOVE die GDL und EVG zu Gesprächen über die weiterhin dramatische wirtschaftliche Lage der DB Cargo AG eingeladen.

Für die GDL ist klar: Wir stellen uns diesen Gesprächen. Aber wir werden nicht zulassen, dass die Eisenbahner jetzt weiter die Rechnung für jahrelange Managementfehler bezahlen sollen.


Seit Jahren folgt eine Rationalisierungswelle auf die nächste:
• massiver Personalabbau – gerade in der Produktion,
• Verkauf von Lokomotiven, Wagen, Werken und Unternehmensteilen,
• immer neue Umstrukturierungen und Sozialpläne.
 

Das Ergebnis? DB Cargo ist zwar kleiner geworden – jedoch nicht wirtschaftlicher.

Wer Fachkräfte abbaut, schwächt genau den Bereich, der das Geld erwirtschaften soll. Eine Güterbahn lässt sich nicht gesundschrumpfen, indem man ihre produktive Substanz immer weiter ausdünnt. Es kann nicht die Lösung sein, einen Personalabbau nach dem nächsten zu begleiten und anschließend festzustellen, dass die wirtschaftlichen Probleme noch immer bestehen.

Mitbestimmung bedeutet Verantwortung
Die GDL hat stets klargemacht: Verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage gravierend, stehen wir für Gespräche bereit.

Worüber wir nicht reden werden, sind Tarifabbau, Sozialdumping oder eine weitere Sanierungsbeteiligung der Eisenbahner im direkten Bereich! Wir reden über bessere Abläufe, höhere Produktivität und eine wirtschaftlich tragfähige DB Cargo.

Fachkräfte sind die Lösung – nicht das Problem!
Wer jetzt erneut bei Einkommen, Arbeitsbedingungen oder produktivem Personal ansetzen will, bekommt unseren entschiedenen Widerstand.

Schluss mit dem Kahlschlag in der Produktion!
Wer DB Cargo retten will, muss endlich die Produktion stärken – nicht die Eisenbahner weiter schröpfen!

 

Aushang

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