cantus Verkehrsgesellschaft mbH
Tarifrunde 2025/2026 eröffnet
Bereits am 28. November 2025 sind die GDL und die cantus Verkehrsgesellschaft mbH (cantus) im digitalen Format in die Tarifverhandlungen der Tarifrunde 2025/2026 eingestiegen.
Die wesentlichen Forderungen der GDL sind:
• Erhöhung der Entgelte in einem Volumen von acht Prozent für eine Laufzeit von zwölf Monaten,
• davon mindestens 3,8 Prozent allgemeine Entgelterhöhung,
• Verbesserungen der Struktur aller Entgelttabellen, wozu auch die Vereinbarung einer achten Entgeltstufe
im ZugTV cantus gehört,
• Abschluss eines bundeseinheitlichen Rahmentarifvertrages für die Arbeitnehmer in den
Fahrzeugwerkstätten,
• Verbesserungen der Vergütungen für Ausbilder und Prüfer sowie
• die Erhöhung des Weihnachtsgelds auf 100 Prozent und spürbare Erhöhung der Rufbereitschaftszulage.
Die erste Verhandlungsrunde diente dabei vor allem der Erläuterung der Forderungen. Die GDL geht davon aus, dass die Arbeitgeberseite die Forderungen im Einzelnen verstanden hat und nun umfänglich bewerten kann. Im Rahmen des Termins hat cantus mitgeteilt, dass sie nicht bereit ist, eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro zu vereinbaren, wie sie von anderen Unternehmen – auch innerhalb des BeNEX-Konzerns – bereits abgeschlossen wurde. Eine solche Einmalzahlung hätte den GDL-Mitgliedern bei cantus während des längeren Verhandlungszeitraums eine erste finanzielle Entlastung verschafft. Vor diesem Hintergrund fordert die GDL, ohne Abschluss eines Einmalzahlungstarifvertrages, eine rückwirkende Verbesserung des Tarifniveaus bei cantus zum 1. November 2025.
