„Bahnpolitisches Gespräch“ der GDL:
Kontroverse Debatten, verbindende Ziele
Über 70 Gäste aus Politik, Bahnbranche, Verbänden und Wissenschaft folgten am Dienstagabend der Einladung der GDL in Berlin.
In ihren Impulsvorträgen beleuchteten Mario Reiß (Bundesvorsitzender der GDL), Tarek Al-Wazir (Vorsitzender des Verkehrsausschusses, Bündnis 90/Die Grünen), Bodo Ramelow (Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Die Linke), Daniel Köbl (CDU, Mitglied des Bundestages, Vertretung für das Bundesverkehrsministerium), Dr. Matthias Stoffregen (Geschäftsführer mofair e. V.) und Peter Westenberger (Geschäftsführer Netzwerk Europäischer Eisenbahnen) zentrale Fragen zur Zukunft der Schiene – von Strukturreformen bei der DB AG über faire Trassenpreise bis hin zur Gemeinwohlorientierung der Infrastruktur.
„Auch an der Bahn entscheidet sich die Glaubwürdigkeit staatlichen Handelns“, betonte Mario Reiß in seiner Eröffnungsrede und unterstrich: „Beschäftigte sind das größte Kapital der Branche und dürften nicht wie ein Kostenblock behandelt werden.“
Applaus gab es vor allem bei Forderungen nach mehr Gemeinwohlorientierung und klaren Strukturreformen. Im Anschluss nutzten zahlreiche Teilnehmende beim Buffet die Gelegenheit für vertiefende Gespräche. Dankesbekundungen und der Wunsch, das Format zu wiederholen, unterstrichen die positive Resonanz.
