Erneuter Angriff auf Bahnangestellten

Sicherheitsangestellter bei voller Fahrt aus Zug gestoßen

„Wir brauchen Entscheidungen der Justiz, wir brauchen Gesetzesänderungen, und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“

Nach dem erneuten schweren Angriff auf einen Bahnbeschäftigten, bei dem ein Kollege bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h aus einem Zug gerissen wurde, sind unsere Gedanken bei ihm und seiner Familie. Wir wünschen ihm von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung. Am Wochenende äußerte sich der GDL-Bundesvorsitzende Mario Reiß zu dem Fall wie folgt: 

„Wir brauchen Entscheidungen der Justiz, wir brauchen Gesetzesänderungen, und wir brauchen das Durchgriffsrecht.“ Die Kolleginnen und Kollegen „müssen jeden Tag mehr mit Angst auf Arbeit gehen“, fuhr er fort. „Es muss jedem in Deutschland bekannt werden, dass ein Angriff auf den Menschen geahndet wird und mit Folgen zu tun hat, die davor abschrecken, jemanden anzugreifen. Die Eskalationsstufe, die dort wieder in dem Zug entstanden ist, ist gewaltig.“

 

welt.de: GDL verlangt nach Zug-Angriff härtere Konsequenzen

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