Ende August bekamen die Kolleginnen und Kollegen, die bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt sind und für die ein GDL-Tarifvertrag gilt, ihren Lohnzettel. Und der zeigt die erste Stufe von den drei vereinbarten Stufen mit jeweils deutlichen Entgelt- und Zulagenerhöhungen.
Ab 1. August 2026 wurden für die Eisenbahner die Tabellenentgelte um 2,5 Prozent erhöht. Damit wirkt sich dieser frühe Erhöhungszeitpunkt auch auf die Höhe des Weihnachtsgeldes aus.
Erstmals kommt zudem eine Erfahrungsstufe acht in allen GDL-Tarifverträgen zur Anwendung. Damit wird eine Entgelterhöhung erzielt, die ab dem 35. Jahr der Berufserfahrung gilt. Weitere Erhöhungsstufen folgen am 1. Dezember 2026 und am 1. August 2027.
Die Zulagen steigen um mehr als die tarifvertraglich vorgesehenen 2,5 Prozent. So wird beispielsweise die Nachtarbeitszulage statt nur um 9 Cent um 16 Cent pro Stunde erhöht. Das klingt zwar wenig, wirkt sich am Monatsende aber brutto für netto spürbar aus.
Daher gilt: Tarifbindung anzeigen!
Weitere Erläuterungen findet ihr hier.
GDL-Tarifverträge gelten in den „grünen“ Betrieben. GDL-Mitglieder, die in vermeintlich „blauen“ Betrieben arbeiten, können noch bis 30. September 2026 ihre Tarifbindung anzeigen. Ab 1. Januar 2027 heißt es dann: Willkommen zurück in den GDL-Tarifverträgen. Wie das geht? Dieser Link führt zu einem Erklär-Video.