Halle einer der größten Standorte

Mario Reiß im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung zur Situation bei DB Cargo

In einem kürzlich veröffentlichten Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung spricht GDL-Bundesvorsitzender Mario Reiß über die aktuelle Situation bei DB Cargo, den Standort Halle und seine Erwartungen an den neuen Vorstand.

Auszug aus dem Interview:

[...]

MZ: Im Frühjahr hatten Sie eine Zerschlagung von DB Cargo befürchtet. Ist das vom Tisch?

MR: Aus meiner Sicht nicht. Cargo wird gefühlt seit 16 Jahren in Wellen immer wieder restrukturiert, und es ist danach immer nur schlechter geworden. Mit dem Ergebnis, dass sich mit den wenigen Beschäftigten, die jetzt noch da sind, überhaupt nicht mehr wirtschaftlich arbeiten lässt. Prozesse lassen sich nicht mehr beherrschen. Cargo ist, verzeihen Sie den Ausdruck, wie ein Saftladen, der einen eigenen Obstgarten hat, diesen aber verfallen lässt, statt ihn zu nutzen. 

Das müssen Sie erklären.

Bei Cargo herrscht seit langem ein extremes Missverhältnis zwischen dem sogenannten Overhead, also der Verwaltung, und denjenigen, die den täglichen Betrieb abwickeln. Overhead hat einen Anteil von mehr als 40 Prozent des Personalbestandes, Tendenz steigend. Üblich sind zwischen acht und zwölf Prozent. Das ist ein teurer Fehler. Nehmen Sie die Werkstatt in Halle. Die soll künftig die Lok-Instandhaltung für ganz Ostdeutschland leisten. 

[…]

Das vollständige Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung ist abrufbar unter folgendem Link (Bezahlschranke): Mitteldeutsche Zeitung: Krise bei der Bahn-Gütersparte DB Cargo - das fordert die Lokführergewerkschaft GDL

zurück