Saarbahn GmbH / KAV SAAR

Druck der GDL-Mitglieder zeigt Wirkung – 1. Angebot erhalten!

Der anhaltende Druck der GDL-Saarbahner zeigt Wirkung.

Nicht nur, dass bei allen Arbeitskampfmaßnahmen stets der gesamte Verkehr der Saarbahn zum Erliegen kam, sondern auch die Arbeitgeberseite hat sich nun – wenn auch noch nicht abschlussfähig – bewegt.


Die GDL hat das Angebot, welches seit dem 19. Juni 2026 vorliegt, intensiv bewertet. Zwar fehlt zum Abschluss noch einiges, aber immerhin kann nach unserem Ermessen auf dieser Basis ein möglicher Einigungsversuch eingeleitet werden.


Es bedarf eines Abschlusses auf Marktniveau, damit die Saarbahner keine Eisenbahner zweiter Klasse werden. Dazu muss der Abschluss unter anderem beinhalten:
• Eine Einmalzahlung in Höhe von 1.600 Euro in 2026;
• Marktgerechte Entgelt- UND Zulagenerhöhung von zweimal 2,5 Prozent;
• Strukturverbesserungen der Entgelttabelle und Eingruppierung;
• Einführung einer BOStrab-Zulage von 150 Euro;
• Verbesserung des Arbeitgeberanteils der betrieblichen Altersversorgung auf 2,4 Prozent;
• Verlängerung der Regelung zur Altersteilzeit


Die GDL und ihre Mitglieder sind sich ihrer Verantwortung bewusst und kehren an den Verhandlungstisch zurück. Der Entscheidungstermin ist für den 25. Juni 2026 vereinbart. Dort lautet unser Ziel klar: Ein Abschluss ist möglich! Allerdings muss sich hierfür die Arbeitgeberseite spürbar bewegen. Die GDL steht für gerechte Arbeitszeit- und Entgeltbedingungen im SPNV-Markt mit kommunalen Arbeitgebern und wird diese Linie auch bei der Saarbahn nicht verlassen!

 

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