Transdev-Konzern

Nun geht es also doch?

Die GDL und Transdev verhandeln wieder. Die Gespräche verlaufen konstruktiv, doch vor der Abschlussrunde im Februar ist noch viel zu tun.

Die GDL hat mit den Unternehmen des Transdev-Konzerns am Verhandlungstisch bereits mehrere Enttäuschungen erlebt. Die GDL-Mitglieder zeigten ihrem Arbeitgeber mit insgesamt vier Arbeitskämpfen jeweils sehr deutlich, dass sie sich nicht alles gefallen lassen.

Die zurückliegenden Streikmaßnahmen haben den Transdev-Konzern nun doch dazu veranlasst, ein Angebot vorzulegen, das diesen Namen auch verdient. Mit der klaren Zusage, dass der Transdev-Konzern die 35-Stunden-Woche, die die GDL bereits mit mehreren Unternehmen vereinbart hat, übernehmen wird, ging es zurück an den Verhandlungstisch. Aufgrund des Einlenkens von Transdev wurde der aktuelle Arbeitskampf am 12. Januar 2024 sechs Stunden früher beendet als geplant.

Der darauffolgende Verhandlungstermin am 15. Januar 2024 in Berlin war bereits der fünfte Termin in dieser langen Tarifauseinandersetzung mit Transdev. Auch wenn die Gespräche konstruktiv geführt wurden, liegt vor beiden Parteien noch viel Arbeit. Vor allem die Forderungen zu den Haustarifverträgen sind noch strittig. Aus Sicht der GDL sind diese nicht vom Tisch zu nehmen, sondern ernsthaft zu verhandeln – wie auch alle anderen Kernforderungen.

Der nächste Verhandlungstermin wird der Abschlusstermin sein. Dieser befindet sich noch in Planung – wird aber spätestens Mitte Februar stattfinden.

Die GDL kämpft weiter für einen marktgerechten Abschluss und damit

  • für eine 35-Stunden-Woche,
  • für eine grundsätzliche Fünf-Tage-Woche,
  • für deutliche Entgelterhöhungen,
  • für Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge
  • und für 3 000 Euro Inflationsausgleichsprämie!

Eine weitere Enttäuschung am Verhandlungstisch darf es nicht mehr geben. Diese würden die GDL-Mitglieder erneut auf der Straße beantworten!

Aushang

 

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