Ein Anfang ist gemacht„Die fünf großen Privatbahnen haben zugesagt, die Themen Einkommens- und Arbeitszeitniveau, Qualifizierungsregelungen und Beschäftigungssicherung bei Betreiberwechsel in einem Rahmentarifvertrag für Lokomotivführer regeln zu wollen. Damit ist ein Anfang gemacht.“ Das erklärte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky nach dem Auftakt der Tarifverhandlungen am 23. August 2010 mit den Unternehmensgruppen Abellio, Veolia, Arriva, Keolis und Benex in Berlin. ...» weiterlesen | ||
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GDL - Aktuelle NachrichtenAushang Fakten - 03.09.2010 Unternehmen der Hessischen Landesbahn: Streiks vorerst vom TischAm gestrigen Tag haben die Unternehmen der Hessischen Landesbahn (HLB) erstmalig ihre uneingeschränkte Bereitschaft erklärt, mit der GDL in Tarifverhandlungen über einen Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRA-LfTV) einzutreten. Vogtlandbahn (VBG): Ein klares Signal!Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) dankt allen Lokomotivführern für die Unterstützung der Streikmaßnahme bei der Vogtlandbahn (VBG) am heutigen Tag. Der Arbeitgeber hat die GDL aufgefordert, ihre Tarifmächtigkeit zu beweisen – und das haben unsere Kollegen nun in beeindruckender Weise getan. Wir hoffen das ist Beweis genug, um sich endlich an den Verhandlungstisch zu begeben.
Streik bei der Vogtlandbahn: Verkehr fast völlig lahmgelegtZu einer eindrucksvollen Demonstration gewerkschaftlicher Stärke geriet der heutige Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Vogtlandbahn (VBG). Rund 80 Prozent der Züge fielen zwischen 4 und 7. 30 Uhr ganz oder teilweise aus. Damit kam der Verkehr auf den Strecken der VBG fast vollständig zum Erliegen. Streiks bei der VogtlandbahnDie Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Lokomotivführer der Vogtlandbahn (VBG) am 3. September 2010 von 4 bis 7.30 Uhr zu einem Streik aufgerufen. Beamte erhalten nun gleiche Entgeltfortzahlung wie ArbeitnehmerAufgrund von Eisenbahnbetriebsunfällen, zum Beispiel nach Unfällen mit Personenschaden, leiden die betroffenen Lokomotivführer unter den Auswirkungen des traumatischen Ereignisses. Dieses trifft in vielen Fällen auch für die am Unfallgeschehen beteiligten Zugbegleiter zu. Die Folge sind fast immer längere Ausfallzeiten durch Arbeitsunfähigkeit, um den Unfall verarbeiten zu können. Stellenausschreibung PraktikantDie GDL sucht ab sofort für ihre Presseabteilung einen Praktikanten für mindestens sechs Wochen. Beamtenpensionen: Peinlicher Reigen der VorurteileZu mehr Sachlichkeit und Faktentreue hat dbb-Chef Peter Heesen angesichts der erneuten Diskussion über die Beamtenpensionen aufgerufen. „Was sich hier abspielt, ist wieder einmal ein peinlicher Reigen der Vorurteile, an dem sich diesmal erschreckend viele Bundestagsabgeordnete beteiligen, die es eigentlich besser wissen sollten“, sagte der dbb Bundesvorsitzende heute in Berlin zu den Forderungen, angebliche Privilegien der Beamten abzuschaffen. Harzer Schmalspurbahnen: Forderungspaket übersendetDie GDL-Tarifkommission hatte bereits im Vorfeld des ersten Verhandlungstermins am 17. August 2010 Forderungen zum Haustarifvertrag für die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) erarbeitet. Sie hat sie dem Arbeitgeber jedoch noch nicht sofort übergeben, weil diese hinter den Forderungen nach einem Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag zurückstehen müssen. AGVDE: Jeder muss sich selbst treu bleiben!Ganze elf Euro sollen es sein. Das soll der Stundenlohn für einen Lokomotivführer bei Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) sein. Für einen Arbeitnehmer, dessen Schichten zu jeder Tages- und Nachtzeit beginnen und enden, der die Verantwortung für Menschen und Güter trägt, der hochqualifiziert ist und der keine Fehler machen darf. Ein Tropfen auf den heißen SteinDer heute im Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf zur Stärkung des Arbeitnehmerdatenschutzes ist nach Auffassung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein. „Die GDL begrüßt den Ansatz, den Arbeitnehmerdatenschutz zu stärken, vor allem nach den leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit im DB-Konzern. Doch der Gesetzentwurf ist nur eine Reaktion auf die Vorkommnisse in der Vergangenheit und bedeutet keine Stärkung für die anstehenden Herausforderungen im Arbeitnehmerdatenschutz“, so der stellvertretende GDL-Bundesvorsitzende Norbert Quitter. Hessische Landesbahn versteckt sich hinter ihrem VerbandDie Hoffnung der GDL, dass die Geschäftsführung der Hessischen Landesbahn (HLB) ihre Verantwortung für die Mitarbeiter und Fahrgäste wahrnehmen wird, hat sich zerschlagen. Mit Schreiben vom 19. August 2010 teilte die Geschäftsführung der HLB der GDL mit, dass der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) nach wie vor Tarifverhandlungen für die HLB führen wird. Damit bestärkt die HLB den in der Bedeutungslosigkeit versinkenden AGVDE in seiner totalen Blockadepolitik. Auftaktrunde Privatbahnen: Ein Anfang ist gemachtAm 23. August 2010 eröffneten die GDL, die Eisenbahnverkehrsgesellschaften Abellio, Arriva, BeNEX, Keolis und Veolia Verkehr sowie die Arbeitgebervereinigung öffentlicher Nahverkehrsunternehmen (AVN) in Berlin die Tarifverhandlungen zum Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV). Insgesamt hat die GDL 70 Einzelunternehmen zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Nicht mit Geld zu bezahlen…… ist die Freizeit der Beschäftigten im Fahrdienst der bayerischen Stadtverkehrsunternehmen. Um Geld geht es in der bevorstehenden Tarifauseinandersetzung auch nicht vorrangig. Niemand war bereit, in vier Tarifverhandlungsrunden etwas für die Mitarbeiter im Fahrdienst zu tun. Keine andere Gewerkschaft und kein Arbeitgeber. Weil es schon seit 40 Jahren ist wie es ist und sich daran nie etwas ändern soll. BDA und DGB: Totengräber der TarifpluralitätBei dem Versuch, das Instrument Tarifeinheit zu retten, schreckt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auch vor dem Schulterschluss mit der Arbeitgeberseite nicht zurück. In einer unheiligen Allianz fordern DGB und die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber (BDA), dass bei konkurrierenden Tarifverträgen nur der gelten soll, den die mitgliederstärkste Gewerkschaft im Betrieb abgeschlossen hat. Außerdem soll während der Laufzeit des vorrangigen Tarifvertrags Friedenspflicht für die konkurrierende Gewerkschaft herrschen. Wer den Wind sät, wird den Sturm erntenLiebe Kolleginnen und Kollegen,
wir stehen gemeinsam vor einer entscheidenden Wende im gesamten Eisenbahnverkehrsmarkt. Nie zuvor hat eine Gewerkschaft auch nur ansatzweise versucht, die Einkommen einer Berufsgruppe tatsächlich auf einheitlichem Niveau über die gesamte Republik zu tarifieren. Die GDL will das in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) noch in diesem Jahr umsetzen. Wir tun dies nicht um der Sache selbst Willen: ... Weitere Nachrichten im GDL-Archiv
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Video: GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky zum BuRa-LfTV
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