GDL

GDL-Ortsgruppe Schöneweide - Regio Berlin



*** Unzureichende Internetverbindung - Offlineseite vom 28.03.2020 - 09:38   ? ***

Vorplanung und Monatsplanung

Wie funktioniert das mit der Vorplanung und der Monatsplanung?

Ab dem 01. Januar 2018 greift die Regelung aus dem BuRa-ZugTV § 3 Abschnitt III Absatz 2 (verbindliche Monatsplanung). In der nachfolgenden Tabelle könnt Ihr ersehen, an welchen Tag Euch der Monatsplan bekannt gegeben werden muss und wie lange dieser gilt. Desweiteren haben wir Euch die spätesten Abgabetermine für Terminwünsche für die Vorplanung eingestellt.
Bitte beachtet, dass bei Terminwünschen darauf geachtet wird, dass die Termine immer in die jeweilige Monatsplanung passen. Sollte ein schon langfristiger Terminwunsch bestehen, dann fertigt einen zweiten Vordruck, welcher dann wieder in die jeweilige Monatsplanung passt. Den anschließenden Vordruck (Terminwunsch) könnt Ihr für die Vorplanung benutzen.
Die Planung erfolgt auf Basis von Kalenderwochen, die die Planung für einen Kalendermonat umfassen sollen. Sie ist spätestens zwei Wochen vor Monatsbeginn bzw. der ersten von der Planung erfassten Woche bekanntzugeben. Basis sind der Jahresruhetags- und Urlaubsplan. Inhalt der Monatsplanung sind die zum Zeitpunkt der Planerstellung bekannten Schichten. Weitere Schichten, die bis zur Ausübung des Mitbestimmungsrechts des BR bekannt werden, Dispositionszeiträume, Abwesenheitszeiten des Arbeitnehmers (z.B. persönliche Freistellungen, RfU usw.), Vertretungen für andere Arbeitnehmer (z.B. Urlaubsvertretung), alle weiteren Ruhetage, die nicht Teil des Jahresruhetags- und Urlaubsplans sind und Ruhezeiten zwischen den Schichten/Schichtrahmen.
In der Monatsplanung können die Schichten noch mit einem Schichtrahmen versehen werden (dieser darf maximal 120 Minuten größer als die geplante Schicht sein). Die Zeiten zwischen den
Schichtrahmen ist verbindlich zugesagte Freizeit. Wenn kein Schichtrahmen um eine Dienstschicht vorhanden ist, kann diese Schicht ohne Euer Einverständnis auch nicht mehr verlängert werden; eine Verkürzung der Schicht bleibt aber möglich. In der Wochenplanung entfällt dann der Schichtrahmen und es entsteht weitere verbindlich zugesagte Freizeit.
In die so geplante Freizeit darf der Arbeitgeber nur mit Eurer Zustimmung eingreifen!
Bei Bedarf können Disposchichten in Bereitschaftsschichten umgewandelt werden, wenn eine rechtzeitige Ansage von Arbeit nicht möglich ist. Maximal 20% der Schichten im Monat dürfen Disposchichten sein, Ausnahme sind die Kollegen die angegeben haben, mehr als 20% der Schichten als Disposchichten in ihren Plänen haben zu wollen.

Terminkette der Vor und Monatsplanung