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Vom Paulus zum Saulus (Arbeitskreis NordWestBahn)

Aushang - 16.04.2018

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Die Betriebsratswahlen stehen an und in diesem Jahr kandidieren sogar 3 Listen zur Wahl. Neben den bekannten Gewerkschaftslisten hat sich eine sogenannte „Freie Liste“ aufgestellt. Gewerkschaftsautark und Belegschaftsloyal wollen diese Kollegen sein, lassen aber ihre teilweise vorhanden Gewerkschaftsmitgliedschaften unklar.

Mit einer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft erhält man viele Rechte und Vergünstigungen, verpflichtet sich aber auch für die Gemeinschaft von der man ein Teil ist einzustehen. Die GDL hat für sich beschlossen keine konkurrierenden Listen mit eigenen Mitgliedern zuzulassen, denn es ist die Gemeinsamkeit und ein geschlossenes Handeln das uns stark macht und dem wir so viele Erfolge verdanken die unseren Arbeitsalltag auch bei der NWB nachhaltig verbessert haben.
Die Kolleginnen und Kollegen der GDL Liste wollten sich trotz klarer und grundsätzlich nachvollziehbarer Beschlusslage hinter die Kollegen der freien Liste stellen und haben nach Lösungen gesucht um den Ausschluss von Kollegen aus unserer Gewerkschaft abzuwenden. So gab es ein Treffen mit GDL Kollegen der freien Liste mit mir als GDL Listenführer. In einem sehr konstruktiven Gespräch zur zukünftigen Betriebsratsarbeit wurde unter anderem auch über die Möglichkeit einer Listenkooperation gesprochen. Alle Beteiligten hatten Verständnis für die Belange des anderen Gesprächspartners und wollten in Kontakt bleiben. Die Kollegen der Freien Liste hatten Beratungsbedarf und wollten sich unabhängig vom Ausgang ihrer Beratungen bei mir melden. Diese Rückmeldung blieb dann aber aus. Meine Bemühungen in Kontakt zu bleiben wurden dann in einem kurzen Telefonat zurückgewiesen.
Für mich zwar sehr enttäuschend, so war aber zu diesem Zeitpunkt „nur“ ein Bruch der betreffenden Kollegen mit ihrer bisherigen Gewerkschaft zu verzeichnen, denn durch ihr Verhalten haben Sie ihren Ausschluss zu diesem Zeitpunkt herausgefordert.
Leider wurde in einem sozialen Medium durch Kollegen der Freien Liste dann ein Musterschreiben das ich als Lösungsvorschlag zur Diskussion stellte Veröffentlicht und das auch noch als Erpressungsversuch der GDL dargestellt. Obwohl sich die Kollegen aus dem demokratischen Prozess der Listenerstellung innerhalb der GDL zurückgehalten haben wurde ihnen die volle Unterstützung seitens ihrer Gewerkschaft für die anstehende Betriebsratsarbeit angeboten. Das abzulehnen ist das eine, die GDL und ihre Liste mit falschen Äußerungen in ein schlechtes Licht rücken zu wollen ist aber was ganz anderes. Dieses unfaire Verhalten vergiftet die Zusammenarbeit im neuen Betriebsrat bevor dieser überhaupt gewählt ist. Dabei ist es enorm wichtig im Sinne der Beschäftigten zu Handeln und nicht nur die eigenen Interessen um jeden Preis voranzutreiben.
Neben der Verbreitung im Internet wird auch in persönlichen Gesprächen der Sachverhalt falsch wiedergeben. Den harten und vor allem falschen Vorwurf der Erpressung können wir nicht einfach im Raum stehen lassen, daher ist diese Klarstellung notwendig.
Wir als GDL Liste stehen für ehrliche, offene und ergebnisorientierte Betriebsratsarbeit. Auch wollen wir keinen Schlagabtausch mit anderen Listen, denn es gibt viele Aufgaben die wir im Betriebsrat angehen müssen und dafür werden wir unsere Kraft verwenden. Wir werben für unsere Ziele und unsere Kandidaten, ohne üble Nachreden bei anderen.

''GDL Arbeitskreis NordWestBahn
Sprecher Sebastian Rotter
sebastian@gdl-bremerhaven-nordenham.de''

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