GDL

GDL-Ortsgruppe Buchloe



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Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe

Jahreshauptversammlung 2021 am 03.09.2021
Im Bild die wieder gewählten Vorstände der Buchloer GDL. (V.l.n.r.): Ehrenvoritzender Alois Stadler, Vorsitzende Michael Weberschock, Betriebsrat und stellv. Vorsitzende Franz Stenzer mit Verleihung der silbernen Ehrennadel vom Bundesvorstand, Kassierin Daniela Schneider, Schriftführer Günter Enzensberger, Kassenprüfer Gerhard Müller. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Jürgen Kellner in Abwesenheit geehrt.
Im Bild die wieder gewählten Vorstände der Buchloer GDL. (V.l.n.r.): Ehrenvoritzender Alois Stadler, Vorsitzende Michael Weberschock, Betriebsrat und stellv. Vorsitzende Franz Stenzer mit Verleihung der silbernen Ehrennadel vom Bundesvorstand, Kassierin Daniela Schneider, Schriftführer Günter Enzensberger, Kassenprüfer Gerhard Müller. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Jürgen Kellner in Abwesenheit geehrt.

Im Allgäu sehr hohe Streikbereitschaft

Jahresversammlung der GDL Buchloe

Große Unterstützung für aktuellen Streik, keine Nullrunde für 2021!

Buchloe

Über unzufriedene Mitarbeiter, Personalmangel, eine drohende Nullrunde und die teilweise Streichung der Betriebsrente berichtete der Orstsvorsitzende Michael Weberschock bei der Jahresversammlung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in Buchloe. Auch standen Ehrungen im Mittelpunkt des Treffens.

Die Streikbereitschaft im Allgäu ist sehr hoch und neben den Lokführern und Zugbegleitern haben sich erstmals auch Fahrdienstleiter sehr effektiv am Streik beteiligt, berichtete Weberschock auf der Jahresversammlung der GDL vom aktuellen Streik, den das Gericht nun aktuell auch in zweiter Instanz für verhältnismäßig und zulässig erklärt hat.

An der Anhäufung von Überstunden durch den permanenten Personalmangel hat sich ebenso wenig geändert wie an den teils unzumutbaren Dienstplänen, so Weberschock, und er unterstrich die Forderungen der GDL, „die nicht einem Ego-Trip von Herrn Weselsky entspringen, sondern berechtigte Forderungen der Kollegen sind, die sich 2021 nicht mit einer Nullrunde abspeisen lassen wollen, während sich der Bahnvorstand noch gute Boni und Alterssicherungen gönnt.“ Indessen oft die Zahl von 3,2% für die Lohnerhöhung genannt wird, gäbe es für 2021 erst mal gar nichts, und dann sollen die 3,2% auf 36 Monate gestreckt werden, was nicht nur einen Reallohnverlust bedeute, sondern auch noch durch die teilweise Streichung der Betriebsrente verschärft werde. Er freute sich deshalb auch über die Unterstützung der Fahrdienstleiter, die sich sehr effektiv am Streik beteiligten. Weberschock zeigte zwar dabei auch Verständnis für den Ärger der Fahrgäste, gab aber zu bedenken, dass es nie den richtigen Zeitpunkt zum streiken gäbe.

An dieser Jahresversammlung standen dann auch Neuwahlen an, an der alle Mitglieder des Vorstands einstimmig wiedergewählt wurden.

Erfreut zeigte sich Weberschock über die gut besuchten Stammtische und die sehr netten Kegelabende im Eisenbahnersportheim. Im Anschluss referierte noch Klaus Dieter Erward über den sogenannten Fairnessplan, der Leistungen für Erholungsurlaub oder medizinische Hilfen anbietet. Der Seniorenvertreter und Ehrenvorsitzende Alois Stadler berichtete von vielen hohen Geburtstagen und bezeichnete die Senioren als starke Stütze der GDL.

Abschließend ehrte der Ortsvorsitzende Michael Weberschock Jürgen Kellner für 25 Jahre Mitgliedschaft in Abwesenheit und überreichte dem stellvertretenden Vorsitzenden Franz Stenzer die silberne Ehrennadel vom Hauptvorstand in Frankfurt, der damit die besonderen Verdienste von Stenzer für die GDL würdigte.

Günter Enzensberger