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GDL-Ortsgruppe Bebra



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Diavortrag im Rahmen der 1250-Jahr-Feier der Stadt Bebra zum Thema Dampflok-Ende

Termin: 09.11.2019 19:00 - 22:00

Siegfried Matuschak war in den 1970er-Jahren ein sogenannter Dampflok-Jünger: Auf der Suche nach den schönsten Motiven einer aussterbenden Traktionsart war er bundesweit unterwegs. Im Frühjahr 1973 erlebte er die letzten Wochen Dampfbetrieb in Kassel. Die dort eingesetzten ölgefeuerten Güterzugloks der Baureihe 043 hatte er vorher schon an den Toren des Bundesbahn-Ausbesserungswerkes seiner Heimatstadt Braunschweig kennengelernt. Zeitgleich mit der Dampflok-Unterhaltung beim Bahnbetriebswerk Kassel endete die Bespannung der schweren Interzonenzüge zwischen Bebra und Erfurt mit Schnellzug-Dampfloks der Deutschen Reichsbahn. Zu den zahlreichen Hobby-Fotografen, die 1973 zwischen Bebra und Hönebach an der Strecke aktiv waren, zählte auch Siegfried Matuschak.

Am Ostermontag 1973 wurden wegen des großen Andrangs zusätzliche Reisezüge über den Grenzübergang Bebra – Gerstungen gefahren. Wie die regulären Züge waren auch die Zusatzzüge mit Schnellzug-Dampfloks der Deutschen Reichsbahn bespannt. Das Foto zeigt die beim Bahnbetriebswerk Erfurt P stationierte 01 0532-0, die mit dem D 1099 nach Leipzig abfahrbereit am Bahnsteig des Bahnhofs Bebra steht. Rechts ist der noch heute existente Schuppen I des Bahnbetriebswerks Bebra zu sehen. Bildautor: Siegfried Matuschak
Am Ostermontag 1973 wurden wegen des großen Andrangs zusätzliche Reisezüge über den Grenzübergang Bebra – Gerstungen gefahren. Wie die regulären Züge waren auch die Zusatzzüge mit Schnellzug-Dampfloks der Deutschen Reichsbahn bespannt. Das Foto zeigt die beim Bahnbetriebswerk Erfurt P stationierte 01 0532-0, die mit dem D 1099 nach Leipzig abfahrbereit am Bahnsteig des Bahnhofs Bebra steht. Rechts ist der noch heute existente Schuppen I des Bahnbetriebswerks Bebra zu sehen. Bildautor: Siegfried Matuschak

Nach Abschluss der Berufsausbildung in der Signalwerkstätte Wuppertal wurde Matuschak 1976 dienstlich nach Süddeutschland beordert. Auf den Pendelfahrten zwischen Wohn- und Arbeitsort kam er fast jedes Wochenende durch Bebra. Betroffen musste er registrieren, dass die 1974 dort als Denkmal aufgestellte Schnellzuglok 012 102-0 inzwischen ein jämmerliches Bild abgab. 1977 ergriff er die Initiative und bot der Stadt Bebra an, die Lok zusammen mit mehreren Freunden in ehrenamtlicher Freizeitarbeit optisch aufzuarbeiten. Und obwohl die Lok längst aus Bebra verschwunden ist, finden sich noch heute Spuren der damals jungen Männer im Bebraer Stadtbild...

Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen und spannenden Vortrag, voller Erzählungen und Anekdoten auch über die Hilfsbereitschaft aus dem Rathaus und die Gastfreundschaft der Bebraer Bevölkerung.

Der Vortrag findet am Samstag, den 9. November 2019 um 19:00 Uhr im Kesselhaus am Bahnhof Bebra statt, bei hoher Nachfrage im Lokschuppen II. Weitere Informationen sowie Karten zum Preis von 5,00 Euro erhalten Sie unter der E-Mail-Adresse bahnhof-bebra@gmx.de oder unter der Telefon-Nummer 06622/2592 sowie alternativ unter 0151/11574254. Die Eintrittskarten werden Ihnen per Post zugesandt, im Preis enthalten ist ein Getränk Ihrer Wahl für jenen Abend.