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*** Unzureichende Internetverbindung - Offlineseite vom 07.07.2020 - 16:18   ? ***

Arbeits- und Wegeunfälle

Der Arbeitsunfall passiert während der Arbeit. Auch Unfälle während der Pausen, die der Erholung dienen um die Arbeit ausführen zu können, zählen dazu.
Allerdings nur dann, wenn Arbeit und Pausen auch direkt zur versicherten Tätigkeit gehören. Das schließt eine Nutzung, zum Beispiel von Maschinen in der Werkstatt zu privaten Zwecken aus.
Die "Klassiker" der Arbeitsunfälle bei der Eisenbahn sind zum Beispiel das Umknicken oder Stolpern im Gleisbereich oder ungenügende Trittsicherheit beim Ausstieg aus Fahrzeugen.

Der Wegeunfall ist kein Arbeitsunfall, ist aber dennoch so versichert.
Er umfasst den direkten und sinnvollen Weg zwischen Haustür und Arbeit. Weicht Ihr wegen einer Fahrgemeinschaft - mehrere Kollegen nutzen für den Arbeitsweg ein Auto - vom Weg ab, bleibt Euer Versicherungsschutz erhalten.
Dauert die Abweichung, zum Beispiel wegen eines "schnellen" Einkaufs bis zu zwei Stunden, seid Ihr bei der Rückkehr zum eigentlichen Arbeitsweg wieder versichert.

Versicherungsträger sind Berufsgenossenschaften und Unfallkassen (für die uns ist das die UVB). Bei einem Arbeits- oder Wegeunfall informiert Ihr umgehend Euren Ausbilder.
Notfalls ist der Besuch des sogenannten Durchgangsarztes ("D-Arzt") oder einer Klinik nötig.
Dort sagt Ihr gleich am Empfang Bescheid, dass es sich um einen Arbeits- oder Wegeunfall handelt.
Das erspart Euch mitunter unnötiges Warten und gelangweiltes Zeitschriften lesen.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass Ihr diese Information nicht braucht.