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GDL-Bezirk Süd-West



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Südwestdeutsche Landesverkehrs GmbH (SWEG) und SWEG Bahn Stuttgart (SBS)

120 Stunden Arbeitskampf

Aushang - 25.10.2022

2022 10 25 120 Stunden Ausstand
„JETZT ERST RECHT!“ Die Drohung des Arbeitgebers, die Protestaktion in Stuttgart und der vierte Streik bei der SWEG und SBS haben die Kolleginnen und Kollegen weiter vereint und zusammengeschweißt. Wer kämpft kann gewinnen, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Keine Beteiligung an der Ausschreibung

Mit der Drohung des Aufsichtsrates, dass sich die landeseigene und mit Steuergeldern finanzierte SWEG nicht an der Ausschreibung der von SBS gefahrenen Leistungen bewerben wird, wurde nur eins erzeugt – „JETZT ERST RECHT!“ Den Kolleginnen und Kollegen ist bewusst, anders als der Teppichetage der SWEG, dass gut ausgebildete Eisenbahner in diesem Land Mangelware sind. Mit der geplanten und notwendigen Verkehrswende und der Stärkung der Eisenbahn wird am Ende kein einziger Arbeitsplatz des direkten Eisenbahnpersonals in Gefahr sein.

Die Solidarisierung ist ungebrochen

Fast 250 Kolleginnen und Kollegen haben sich am Freitag dem Protestzug durch Stuttgart angeschlossen. Aus Nah und Fern kamen neben Mitglieder der GDL auch Mitglieder anderer Mitgliedsgewerkschaften vom Deutschen Beamten Bund, um den Kolleginnen und Kollegen der SWEG und SBS ihre Solidarität eindrucksvoll zum Ausdruck zu bringen. Auf der Abschlusskundgebung direkt hinter dem Landtag von Baden-Württemberg hat der Bundesvorsitzende der GDL, Claus Weselsky die tendenziöse Haltung des AR-Vorsitzenden Lahl („Wir wollen die GDL nicht in der SWEG“) nochmals kritisiert und unter Beifall klargestellt: „Was der Aufsichtsrat möchte, interessiert nicht! Denn die GDL ist schon lange da!“

Nachschlag möglich! Nachschlag nötig?

Mit dem verbotenen Einsatz von Leiharbeitnehmern und der „fahrenden Verwaltung“ wird vergeblich versucht, die Auswirkungen des Arbeitskampfes mehr schlecht als recht zu verschleiern. Solange die Verantwortlichen sich selbst und der Öffentlichkeit weiterhin die Taschen vollhauen, ist mit einem Einlenken nicht zu rechnen. Die Planung unserer nächsten Maßnahme wird sich also damit beschäftigen müssen, um den Einsatz von Streikbrechern an seine Grenzen zu bringen.

Dankeschön

Wir bedanken uns bei allen, welche sich an dem 120 Stunden andauernden Streik und an der Protestaktion in Stuttgart beteiligt haben. Mit Mut und Entschlossenheit, Verbundenheit und Solidarisierung und Durchhaltevermögen und Ausdauer werden wir am Ende den Konzernrahmentarifvertrag verankern. Wer diesen für die GDL unterzeichnen wird, wissen wir…

Nicht der einfachste Weg ist der Richtige, sondern das Ziel!


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