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GDL-Bezirk Nord



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Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe Weser GmbH

Erstes Angebot

Aushang - 13.11.2021

2021-11-12 EVB
So wie bereits in der ersten Verhandlungsrunde wurde auch in der zweiten Runde am 10. November 2021 in Bremen zwischen GDL, den Eisenbahnen und Verkehrsbetrieben Elbe Weser GmbH (evb) und dem zuständigen Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e. V. (AGVDE) mit offenem Visier weiterverhandelt.

Dabei sagte die Arbeitgeberseite der GDL zu, dass die GDLTarifverträge zukünftig für alle Arbeitnehmer im Eisenbahnbereich
der evb zur Anwendung kommen werden. Darüber hinaus legte sie ein gutes erstes Angebot vor, welches unter anderem folgende Elemente enthält:

  • eine Corona-Hilfe von 1 000 Euro,
  • ein Entgeltplus von 1,5 Prozent im Dezember 2021 und 1,8 Prozent im März 2023,
  • Verbesserungen der Zulagen und des Nacharbeitszeitraums sowie die Einführung der Zulage „Dunkle Nacht“ ab Januar 2022 und
  • die Einführung einer Jahresschichtplanung für das Zugpersonal ab dem Jahr 2023.

Nachbessern muss der Arbeitgeber bei der Frage der Erhöhung der Anbindungswerte bei Zugbegleitern, Trainern und
Disponenten bis zum Erreichen des Marktniveaus. Zwar legte die evb hierfür einen Fahrplan bis Juli 2025 vor. Dies ist jedoch
insbesondere bei den Zugbegleitern und Trainern aus Sicht der GDL zu lang, bis das Marktniveau erreicht wird.

Offen sind die Themen der maximalen Länge der Arbeitsphasen, die maximal auf 144 Stunden zu begrenzen ist. Auch die Frage von Ruhetagen ist noch ungelöst, ebenso wie der Umgang mit Minder- und Überstunden sowie des Rechtsschutzes bei beruflichen Themen. Am 30. November 2021 findet in Bremen die dritte Verhandlungsrunde statt, mit dem Ziel, einen Abschluss zu erzielen.