GDL

GDL-Bezirk Nord



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erixx GmbH

Gestörte Wahrnehmung?

Aushang - 24.06.2020

In seiner Mitarbeiterinfo vom 20. Juni 2020 behauptet der Arbeitgeber, dass es am 25. Mai eine Einigung zwischen GDLund erixx gegeben habe. Das ist völliger Unsinn und entbehrt jedweder Grundlage! Richtig ist, dass der Arbeitgeber andiesem Tag das Scheitern der Verhandlungen erklärt hat!

In der kurz nach dieser Erklärung gefundenen Erkenntnis, die GDL-Mitglieder bei erixx damit in einen Streik zu zwingen,
stellte der Arbeitgeber dann Überlegungen an, wie eine Lösung aussehen könnte. Die GDL sagte zu, ihm Zeit zum Nachdenken einzuräumen und ihre Mitglieder noch nicht zu einem Streik aufzurufen.

Als schließlich ein Ergebnis vorlag, hat die GDL-Tarifkommission es bewertet – und abgelehnt. Und warum? Die Mitarbeiterinfo des Arbeitgebers erklärt auch das: Er will eine „Gegenfinanzierung" der Forderungen! Meint er das etwa
ernst? Aus diesem Grund soll die GDL Ruhetagsregelungen verschlechtern? Solche Verschlechterungen sparen nicht einen müden Cent, erhöhen aber die Belastung des Zugpersonals bei erixx. Erschwerend kommt hinzu, dass sie überhaupt nicht notwendig sind, da es hier keinerlei Anwendungsschwierigkeiten gibt. Hier kann die Antwort also nur Nein lauten.

Es kommt einem so vor, als säße ein bockiges Kind auf der anderen Seite des Verhandlungstisches. Wäre es so, könnte
man es zum Nachdenken einfach in sein Zimmer schicken. Doch so einfach ist es bei Tarifverhandlungen leider nicht. Aber vielleicht findet der Arbeitgeber ja Zeit zum Nachdenken, wenn der Betrieb bei erixx ein paar Stunden ruht. Die Vorbereitungen dazu laufen.

Die Wahl, die aus Sicht des Arbeitgebers jeder hat, hat auch der Arbeitgeber selbst. Sie besteht darin, ein neues Angebot
vorzulegen – oder eben nicht. Welche Wahl die GDL-Mitglieder im Zweifelsfall treffen, steht hingegen schon fest.