GDL

GDL-Bezirk Nord



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Transdev/NordWestBahn

Nicht mal ein Angebot

Aushang - 10.03.2020

Das ist das Ergebnis der ersten Verhandlungsrunde mit der NordWestBahn GmbH (NWB) am 6. März 2020 in Frankfurt am Main. Dies ist bedauerlich, haben doch alle anderen Unternehmen der Transdev-Gruppe neben dem Abschluss zum Konzernrahmentarifvertrag (KoRa-ZugTV) bereits einen Abschluss zu den haustarifvertraglichen Regelungen erzielt.

Hauptstreitpunkte sind der Einsatz an mehreren Einsatzorten, welcher nach dem Willen der GDL-Mitglieder nur noch auf freiwilliger Basis erfolgen soll, die Einführung einer Zulage für Ausbilder von 12,50 Euro pro Schicht und die Gewährung von zwei zusätzlichen Urlaubstagen aufgrund der Nichteinhaltung der tarifvertraglichen Regelungen zur Jahresschichtplanung 2020.

Leider sah sich der Arbeitgeber nicht in der Lage, auf diese zentralen, zum erfolgreichen Abschluss der Tarifrunde 2020 zwingend einzulösenden Forderungen der GDL ein entsprechendes Angebot abzugeben. Insbesondere bei der Frage der Einsatzorte müsse man die Auswirkungen der Forderungen prüfen, so die NWB. Das aber ist äußerst verwunderlich, sind die Forderungen doch schon seit November 2019 bekannt.

Daneben sind die weiteren Forderungen der GDL, wie beispielsweise die Tarifierung der Ausbildungszugbegleiter, die Heranführung an das Marktniveau sowie die Klarstellung, dass Disponenten in der Betriebsleitzentrale überörtliche Disponenten im Sinne des Tarifvertrages sind, offen. Die „losen Enden“ sollen bei einer zweiten Verhandlungsrunde am 6. April ebenfalls in Frankfurt am Main einer Lösung zugeführt und dieTarifrunde 2020 damit abgeschlossen werden.