Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Bezirk Nord

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GDL-Bezirk Nord



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nordbahn

Ein erstes Angebot, aber

Aushang - 13.03.2019

Das ist die nüchterne Betrachtung der Auftaktrunde der NBE Nordbahn Eisenbahngesellschaft am 12. Februar 2015 in Hannover. Zwar wurden in konstruktiver Runde die jeweiligen Argumente ausgetauscht und der Arbeitgeber erkannte den Flächentarifvertrag für das Zugpersonal bezüglich der Lohnentwicklung an. Er behauptete jedoch im gleichen Atemzug, dass er sich außer Stande sehe.

• die Arbeitszeit im Jahr 2018 auf 38 Stunden zu senken, • den Zeitzuschlag für Nacharbeit aktiv zu schalten, • die Zulagen auf das Niveau des Flächentarifvertrags anzuheben sowie • die jährliche Sonderzuwendung voll zu gewähren.

Uns ist durchaus klar, dass solche Regelungen nicht sofort voll aktiv werden können. Wir signalisierten deshalb, dass Übergangszeiträume und Verrechnungsmöglichkeiten durchaus denkbaren seien. Nicht zu haben sind mit uns hingegen befristeten Arbeitsverträge ohne sachlichen Grund. Die nordbahn konnte den Grund für diese Maßnahme auch nicht schlüssig erläutern.

Die Themen Eingruppierung und Vergütung der Disponenten wurde ebenso intensiv behandelt. Örtliche Disponenten sind in die Entgeltgruppe 3.1 und überörtliche Disponenten in 3.2 einzugruppieren. Sie tragen schließlich nicht unerheblich zum Unternehmenserfolg bei. Aber auch hier akzeptieren wir entsprechende Überleitungsregelungen.

Die Tarifverhandlungen werden am 3. März 2016 im Hause der nordbahn in Hamburg fortgesetzt. Bis dahin sagte der Arbeitgeber entsprechende Überleitungstabellen sowie Arbeitsplatzbeschreibungen für Disponenten zu. Dann sehen wir weiter.


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