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GDL-Bezirk Nordrhein-Westfalen (NRW)



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Zentrale GDL-Streikkundgebung NRW am 24.08.2021 in Köln - Eisenbahner zeigen der Deutschen Bahn AG die rote Karte

Pressemitteilung - 23.08.2021

„Die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner der Deutschen Bahn AG kämpfen trotz aller Widerstände des Bahnvorstandes für eine angemessene Lohnsteigerung, die Anerkennung der besonderen Leistungen zur Aufrechterhaltung des systemrelevanten Eisenbahnverkehrs während der gesamten Pandemiezeit, sowie für den Erhalt ihrer kleinen Betriebsrente“ so der Vorsitzende der GDL in NRW Sven Schmitte und weiter: „In dieser Woche werden wieder tausende GDL-Mitglieder aller Eisenbahnberufe die Arbeit niederlegen, denn die DB verweigert der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach wie vor den Abschluss von angemessenen Tarifverträgen für alle Mitglieder, sowie die Fortführung des Betriebsrententarifvertrages. Nach über zehn Monaten mit zahllosen Sondierungen, Verhandlungen, einem Schlichtungsversuch, einer 95 prozentigen Zustimmung zu Streiks in einer Urabstimmung und einer hohen Streikbeteiligung bleibt der Bahnvorstand stur bei seinen unzulänglichen Angeboten“.

Angebot der DB AG

• 0 % Lohnerhöhung 2021
• 1,5 % 2022
• 1,7% 2023 und eine Laufzeit von 40 Monaten
• einseitige Kündigung der Betriebsrente
• Kein Tarifabschluss für alle GDL Mitglieder und somit aller vertretenen Eisenbahnberufsgruppen
• Scheinofferten zur Coronaprämie um die GDL in der Öffentlichkeit als streikwütig darzustellen

Die GDL fordert:

• 1,4 % Lohnerhöhung 2021
• 1,8 % 2022 & eine Laufzeit von 28 Monaten
• Fortführung des Betriebsrententarifvertrages
• Tarifabschluss für alle GDL Mitglieder und somit aller von ihr organisierten direkten Eisenbahnberufe
• Coronaprämie in Höhe von 600 €

Die GDL hatte ihre Forderungen bereits im Mai 2021 als Kompromissvorschlag auf das Niveau des Tarifabschlusses des öffentlichen Dienstes von dbb und verdi abgesenkt.

Sven Schmitte: „Der DB Vorstand weiß, dass seine bisherigen Angebote für die GDL und ihre Mitglieder inakzeptabel sind. Herr Seiler denkt jedoch, dass er die Öffentlichkeit durch tricksen, täuschen und tarnen gegen die GDL Mitglieder auf-bringen kann. Er ignoriert dabei, dass die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner dieses Spiel durchschauen und es als absolute Ignoranz ihres Arbeitgebers verbuchen. Ein Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern eine 0 Runde verordnen will, sich aber selbst im kommenden Jahr die Vorstandsbezüge um 10 % erhöht und seinen 3500 Führungskräften 220 Millionen Euro Boni ausgezahlt hat. Ein Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern die Kleinstrente kündigt, aber Vorständen eine durchschnittliche Pension in Höhe von 20.000 Euro pro Monat gönnt.“

Am Dienstag, den 24.08.2021 ab 11:30 Uhr zeigen hunderte GDL-Eisenbahnerinnen und Eisenbahner aller Berufsgruppen der Deutschen Bahn in Köln auf dem
Roncalliplatz direkt am Kölner Dom, dass diese Ungerechtigkeit und Geringschätzung abgestellt werden muss! Der DB-Vorstand muss endlich seine Blockadehaltung aufgeben!

Zusätzlich zu den streikenden GDL-Mitgliedern werden viele Teilnehmer erwartet, die sich mit den GDL-Mitgliedern und dem Streik der GDL solidarisch erklären.

Als Redner werden erwartet:

  • Claus Weselsky, GDL-Bundesvorsitzender
  • Andreas Hemsing, komba-Bundesvorsitzender und dbb Bundesvorstand
  • Sven Schmitte, GDL-Bezirksvorsitzender NRW
  • Raymond Geisler, GDL-Bezirksjugendleiter NRW