GDL

GDL-Bezirk Hessen-Thüringen-Mittelrhein (HTM)



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Tarifkommission Hessische Landesbahn

Angebot unzureichend

Aushang - 12.05.2016

Zu diesem Schluss kam die GDL-Tarifkommission gestern nach sorgfältiger Bewertung der Verhandlungen zum Flächentarifvertrag für das Zugpersonal (KoRa-ZugTV HLB) und zum Haustarifvertrag für die HLB Basis AG und die Hessenbahn GmbH in Frankfurt.
  • Die GDL akzeptiert keine Spaltung des Zugpersonals aufgrund unterschiedlicher Entgelttabellen.
  • Die Laufzeit des Tarifvertrags ist viel zu lang und verhindert bis 2018 Verbesserungen der Arbeitszeitbedingungen.
  • Die Anbindung der Hessenbahner an das Marktniveau mit derzeit 96 Prozent muss deutlich verbessert werden.
  • Die betriebliche Altersvorsorge muss zwingend ausgebaut und deutlich verbessert werden.
  • Die Erhöhung der Fahrentschädigung (FAE) um 50 Cent auf zunächst vier Euro reicht nicht. Die marktübliche FAE beträgt 6,65 Euro.
  • Die Besitzstandswahrung der GDL-Mitglieder beim Wechsel zu den GDL-Tarifverträgen muss dauerhaft gewährleistet sein − Schluss mit Tricksereien und juristischen Spitzfindigkeiten!
  • Die Absicherung bei Verlust der persönlichen Eignung im Fahrdienst ist zwingend zu verbessern.
  • Eine Überstundengrenze bei 80 Stunden ist ohne Einschränkung zu gewährleisten – nur freiwillig darf mehr gearbeitet werden.

Die Tarifkommission hat die Verhandlungsdelegation mit einstimmigem Beschluss beauftragt, diese Forderungen in der 4. Tarifrunde am 20. Mai 2016 unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen. Die Tarifkommission wird parallel zur Verhandlung tagen und fortlaufend über den aktuellen Stand informiert. Der Arbeitgeber ist gut beraten, ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.