» Betriebsrätefachkonferenz: Anspruch und Wirklichkeit der Betriebspartnerschaft

Nach drei Tagen intensiver Diskussionen ging am Donnerstag die Betriebsrätefachkonferenz von GDL und BBuK in Rostock-Warnemünde zu Ende. Unter dem Motto „Vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Praxis“ hatten sich rund 200 GDL-Betriebsräte aller Eisenbahnverkehrsunternehmen intensiv über Anspruch und Wirklichkeit der Betriebspartnerschaft zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern ausgetauscht. ... mehr

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*** Unzureichende Internetverbindung - Offlineseite vom 15.03.2019 - 11:53   ? ***

DB Fernverkehr

Rollenkonzept beenden – akute Probleme lösen!

GDL Aktuell - Aushang - 13.03.2019

Derzeit versucht die DB Fernverkehr AG über den Gesamtbetriebsrat (GBR) das sogenannte Rollenkonzept durchzudrücken – unter Umgehung der GDL und der mit ihr getroffenen Vereinbarungen. Das zerstört Vertrauen und gefährdet die weiterhin positive Entwicklung der Berufe des Zugbegleitpersonals.

Das Rollenkonzept sieht gravierende Veränderungen bei der Berufsgruppe der Zugbegleiter im Fernverkehr vor. So sollen sich Mitarbeiter aktuell neu auf ihren Arbeitsplatz bewerben. Zudem steht der Wegfall wichtiger Module bei der Ausbildung zum Zugchef im Raum. All das sorgt für massive Unruhe unter den Kollegen.

Fakt ist, dass DB Fernverkehr mit einer Vielzahl aktueller Probleme konfrontiert ist, etwa dem hohen Personalmangel und Mängeln bei der Fahrzeugtechnik. Hier sollte sich der GBR der Behebung der Missstände widmen. Stattdessen kommt es zu einem Rückfall in längst überwunden geglaubte Verhaltensweisen. So stellt die lückenhafte Information der Belegschaft eine grobe Missachtung engagierter Mitarbeiter dar. Wertschätzung? Fehlanzeige! Zudem führen die geplanten Maßnahmen aus Sicht der Betriebsräte der GDL zu einer weiteren Abwertung der Berufe der Zugbegleiter und Bordgastronomen im Fernverkehr.

Die GDL-Betriebsräte fordern den GBR DB Fernverkehr daher auf, die Verhandlungen über das Rollenkonzept umgehend zu beenden. Außerdem soll der GBR die Mitarbeiter über den derzeitigen Stand des Sachverhaltes informieren, um der Gerüchteküche ein Ende zu bereiten. Ferner ist die Belegschaft bei künftigen Projekten durch die gewählte Interessenvertretung rechtzeitig und umfassend zu informieren – Transparenz ist dringend geboten!

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