» Einen besseren Start kann man sich kaum wünschen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Dezember 2018 wagten wir die Prognose, den Tarifabschluss mit der DB noch vor dem Jahreswechsel zu erzielen. Nun ist es der 4. Januar 2019 geworden – und einen besseren Start in das neue Jahr kann man sich kaum wünschen. ... mehr

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GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer



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Betriebsratswahlen 2018

Nicht mit fremden Federn schmücken: GDL erzielte ehrliches Ergebnis

GDL Aktuell - Pressemitteilung - 18.05.2018

Bei den Betriebsratswahlen in den Eisenbahnverkehrsunternehmen hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) leichte Mandatszuwächse erzielt, musste aber trotzdem an einigen Stellen den Verlust von Mehrheiten in Wahlbetrieben hinnehmen.

Die GDL errang insgesamt 516 Mandate und damit 30 mehr als im Jahre 2014. Während der Anteil bei der DB mit 333 Mandaten stabil blieb, konnte sich die GDL bei den NE-Bahnen auf 183 Sitze steigern. Da die Wahlen noch nicht überall abgeschlossen sind, wird sich die Anzahl der Mandate hier noch einmal erhöhen. Die Wahlbeteiligung ist erneut leicht gesunken und betrug im DB Konzern mit 63 Prozent rund vier Prozent weniger als 2014.

Ausschluss freier Listen war richtig

„Die GDL erzielte ein ehrliches Ergebnis und hat die verschiedentlichen Verluste von Mehrheiten in einzelnen Wahlbetrieben bewusst in Kauf genommen. Diese Verluste sind betrüblich und gehen auf das Konto der ehemaligen GDL-Mitglieder auf den freien Listen“ so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. „Das dadurch entstandene Stimmensplitting hat in erster Linie die GDL-Listen geschwächt. Deshalb war die im Vorfeld der Betriebswahl 2018 getroffene Entscheidung, GDL-Mitglieder auf freien Listen konsequent auszuschließen, absolut richtig. Wir schmücken uns nicht mit fremden Federn, sondern haben diejenigen, die uns aus Eigennutz oder Selbstdünkel gespalten haben, vorher ausgeschlossen.“

Zum deutlichen Zuwachs der GDL bei den Wettbewerbsbahnen erklärte Weselsky: „Die DB verliert Strecken, während die NE-Bahnen zulegen. Das heißt mehr Leistung, mehr Mitarbeiter – und wir wachsen äquivalent mit.“

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