GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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„Alle reden vom Wetter. Wir nicht“ titelte die ehemalige Deutsche Bundesbahn werbewirksam im Herbst 1966. Und ob Sturm, Hitze oder Schnee, die Fahrgäste kamen pünktlich ans Ziel, zwar nicht mit 300 Stundenkilometern, was aber nicht störte. Heute witzeln die Leute hingegen: „Die Bahn hat vier Feinde: Frühling, Sommer, Herbst und Winter“. ... mehr

BuRa-ZugTV Personaldienstleister

Es sieht gut aus

GDL Aktuell - Aushang - 12.01.2018

Die Verhandlungen zum Flächentarifvertrag BuRa-ZugTV für Personaldienstleister wurden am 11. Januar 2018 in Berlin fortgesetzt. Viele komplizierte Themen konnten in konstruktiver Atmosphäre verhandelt und zu einem großen Teil gelöst werden. So besteht nun weitgehend Einigkeit zum Schutz der Lokomotivführer bei gesundheitsbedingter Fahrdienstuntauglichkeit. Die Höhe der Abfindung, die gezahlt wird, wenn es trotz aller Bemühungen keine Möglichkeit der Weiterbeschäftigung auf einem anderen Arbeitsplatz (bei Entgeltsicherung) gibt, ist noch offen.

Die neuen Regelungen zur Arbeitszeitplanung sind fast fertig. Die Dreiteilung von Jahres-, Monats- und Wochenplanung wurde, wie bei anderen Unternehmen auch, von den Arbeitgebern akzeptiert. Mit der Monatsplanung, die zwei Wochen vor Beginn eines Monats bekannt gegeben wird, werden insbesondere die Ruhezeiten am Wohnort (Ruhezyklen) verbindlich geplant. So entsteht eine verbindliche Freizeitplanung.

Ab 1. September 2018 wird das Entgelt neu strukturiert, wodurch Entgelterhöhungen zwischen einem und zwei Prozent – je nach Berufserfahrungsstufe – entstehen. Die Zulagen für Sonn- und Feiertagsarbeit werden rückwirkend zum 1. Januar 2018 um 2,6 Prozent erhöht. Die Laufzeit soll bis zum 31. Dezember 2018 dauern.

Die Tarifverhandlungen werden am 1. März 2018 in Frankfurt fortgesetzt und voraussichtlich abgeschlossen. In der Zwischenzeit finden Verhandlungen zu Haustarifverträgen der einzelnen Unternehmen statt. Alles in allem sieht es gut aus.

Übrigens: Zum 1. Januar 2018 sinkt die Arbeitszeit der Unternehmen, bei denen die durchschnittliche 40-Stunden-Woche galt, auf 39 Stunden. Das Entgelt bleibt gleich. Diese Regelung wurde bereits im Jahr 2015 vereinbart und wird nun wirksam.

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