» Resolution: Gerechtigkeit statt Egoismus

Der Hauptvorstand der GDL hat sich in seiner Sitzung am 11. September 2019 in Eisenach mit dem derzeitigen Stand der Umsetzung unserer gemeinsam erkämpften Tarifverträge befasst. In mehreren Verhandlungsrunden haben wir im Vorfeld versucht, die Arbeitgeberseite dazu zu bewegen, das Tarifergebnis vom Januar 2019, in dem die gesamten Planungsnormen enthalten sind, eins zu eins umzusetzen. Wir mussten feststellen, dass die Deutsche Bahn AG dies nicht tun wird. ... mehr

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GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer



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Neuvergabe S-Bahn Rhein-Ruhr

Sowas kommt von sowas

GDL Aktuell - Pressemitteilung - 07.07.2016

„Wer wie die DB lieber einen gigantischen Wasserkopf von Verwaltungsapparat züchtet statt vernünftig Eisenbahn zu betreiben, der darf sich nicht wundern, wenn er eine Leistung nach der anderen verliert. Sowas kommt von sowas.“ Mit diesen Worten kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky die heute vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bekanntgegebene Vergabeentscheidung zur S-Bahn-Ruhr.

Demnach wird das rund 11, 9 Millionen Zugkilometer umfassende Streckennetz statt von DB Regio NRW ab Dezember 2019 von Keolis und Abellio betrieben.

Keolis bewegt sich schon heute auf 102 Prozent des Flächentarifvertrags für das Zugpersonal BuRa-ZugTV. „Damit ist der Beweis angetreten, dass die Mär von den angeblich zu hohen Personalkosten für das Zugpersonal eben nicht die entscheidende Komponente ist“, so Weselsky. „So entlarvt sich das überforderte DB-Management selbst.“

Die GDL bedauert den Verlust von rund 500 Lokomotivführer- und rund 200 Zugbegleiterarbeitsplätzen. In Hinblick auf die häufigen Leistungsverluste bei DB Regio sagte Weselsky: „Mit unserer langfristigen strategischen Ausrichtung haben wir Sicherheit trotz Wettbewerbsmarkt geschaffen. Der Betreiberwechseltarifvertrag ist hervorragend geeignet, den reibungslosen Übergang auf das jeweils neue Unternehmen zu regeln. In Kürze werden wir mit Abellio in Verhandlungen eintreten und sind sicher, auch dort den BuRa-ZugTV zu verankern“.


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