GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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DB riskiert erneute Eskalation

GDL Aktuell - Pressemitteilung - 27.02.2014

„Auch nach dem Wiedereinstieg in die Verhandlungen taktiert die Deutsche Bahn weiterhin mit Hinhalten und Verzögerung. Wir haben bis zum heutigen Tag auf dem Verhandlungsweg alles versucht, um für die fahrdienstuntauglichen Lokomotivführer eine Lösung zu finden. Die Angebote der DB sind dazu bisher definitiv unzureichend.“

Mit diesen Worten kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, die heutigen Tarifverhandlungen zum Schutz der Lokomotivführer bei Fahrdienstuntauglichkeit mit der Deutschen Bahn in Berlin. Die Forderungen zur Absicherung sind nicht neu und somit allen Beteiligten bekannt.

Die GDL hat bisher sogar ihre Forderung zur Lizenzverlust-Versicherung hintangestellt, wenn auf dem Verhandlungsweg die vom Berufsverbot betroffenen Lokomotivführer nicht überregional in einen bundesweiten Verschiebebahnhof geraten, bis sie sich abschließend für den Ausstieg aus dem Konzern mit einer akzeptablen Abfindung entscheiden. Dazu ist die DB auch heute nicht bereit gewesen. Außerdem haben sich die Abfindungen anscheinend halbiert. Somit kommt eins zum anderen. Mit dieser Verweigerungshaltung ist der Verhandlungsspielraum gegen null geschrumpft. Ohne ein wesentlich verbessertes Angebot bis spätestens 4. März 2014 machen weder Sondierungen, noch weitere Verhandlungen Sinn.

Jetzt ist die DB am Zug, denn ohne Optionen hat die GDL nur noch eine Möglichkeit – Arbeitskampf. Nach dem aktuellen Stand scheint dies offensichtlich das Ziel des Arbeitgebers zu sein. Der Hauptvorstand und Tarifkommission der GDL werden bis spätestens 14. März 2014 über die bis dahin vorliegenden Angebote oder über Arbeitskämpfe entscheiden.

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