GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, Garant für Erfolg seit 150 Jahren! Dieses Jubiläum haben wir in unserer Generalversammlung im Mai in Ludwigshafen gebührend gefeiert. Und dazu hatten wir auch allen Grund. ... mehr

Keine Arbeitskämpfe bis 7. Februar 2014

GDL Aktuell - Pressemitteilung - 29.01.2014

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kann trotz eingehender Prüfung nicht feststellen, ob das Angebot der Deutschen Bahn eine Mogelpackung ist. „Die Verschleierungstaktik der DB dient, wie immer in den von ihr provozierten Auseinandersetzungen, allein dem Zweck, sich auf der Seite der Guten darzustellen.

Das lebt sie auch gerne auf dem Rücken der Lokomotivführer aus“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Trotzdem hat die GDL jetzt für den 7. Februar 2014 einen Verhandlungstermin in Berlin vereinbart. Das heißt, bis zu diesem Tag finden keine Arbeitskämpfe statt. Eigentlich sollten Gespräche bis zum 31. Januar stattfinden, was jedoch aus terminlichen Gründen nicht zustande kam. Die GDL wird der DB daher heute einen umfangreichen Fragenkatalog zur Beantwortung noch vor der Tarifverhandlung zusenden. Die Antworten sind Grundlage der terminierten Verhandlung.

Geht es der DB weiterhin nur darum, die GDL von der dringenden Lösung der berufsspezifischen Problemfelder abzubringen und damit all die bekannten Benachteiligungen für Lokomotivführer dauerhaft zu ignorieren, so wird die Berufsgewerkschaft GDL dies nicht hinnehmen. Lokomotivführer, die beispielweise nach einem Personenunfall auf der Schiene traumatisiert ihre Fahrtauglichkeit verlieren und dadurch faktisch Berufsverbot erhalten, dürfen nicht zum Spielball einseitiger Interessen werden. Entscheidend sind die Antworten auf den Fragenkatalog und die Bedingungen, die dem Angebot verdeckt zugrunde liegen.

Die GDL wird trotz aller Taktiererei der DB offen in die Verhandlungen gehen, allerdings dann auch konsequent ihre Schlussfolgerungen ziehen. Das kann ein schnelles Ende der Verhandlungen bedeuten oder das Weiterverhandeln auf einem wirklich verbesserten Angebot. Den Schlüssel dafür hat allein die DB in der Hand. Die GDL hat noch nie leichtfertig zu einem Arbeitskampf aufgerufen und die Lokomotivführer würden auch ihre Arbeit nicht niederlegen, wenn sie von der Notwendigkeit, diesen Druck aufbauen zu müssen, nicht überzeugt wären. Weselsky: „Wir werden ohne Wenn und Aber die berechtigten berufsspezifischen Interessen der Lokomotivführer vertreten, weil das niemand besser kann als wir. Nur wir sind auch dazu legitimiert, denn wir handeln im Auftrag der zu 80 Prozent bei uns organisierten Lokomotivführer der DB.“

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