Die GDL setzt sich ein für ...

... eine leistungsorientierte Bezahlung
... eine qualifizierte Weiterbildung
... hohe Sicherheitsstandards
... faire Wettbewerbsbedingungen

GDL-Position zur Sozialpolitik

Krankenversorgung muss bezahlbar bleiben

Auch in Zukunft muss eine vernünftige Krankenversorgung gewährleistet werden. Auf der einen Seite darf die Behandlung von Krankheiten und die Versorgung mit den notwendigen Medikamenten nicht vom Geldbeutel abhängig sein. Die GDL will die Einführung einer Zweiklassenmedizin verhindern. Auf der anderen Seite dürfen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht noch weiter steigen.

Rechtsanspruch auf Altersteilzeit mit Erreichen des 55. Lebensjahres für Schicht- und Wechseldienstleistende

Die GDL setzt sich alternativ für einen Rechtsanspruch auf Altersteilzeit mit Erreichen des 55. Lebensjahres für Schicht- und Wechseldienstleistende ein. Voraussetzung dabei ist allerdings, dass der Mitarbeiter bereits 20 Arbeitsjahre im Schicht– und Wechseldienst geleistet haben muss, wobei die letzten zehn Jahre in diesem Schichtdienst verbracht sein müssen. Dieses Instrument hat einen vorzeitigen und sozialverträglichen Ausstieg älterer Arbeitnehmer aus dem Erwerbsleben zum Ziel. Dadurch sollen Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden. In den Branchen und Betrieben, in denen es Altersteilzeitregelungen gibt, müssen diese auch verstärkt genutzt werden. Dabei ist eine tarifvertragliche Umsetzung der gesetzlichen Möglichkeiten unerlässlich, damit die arbeitsplatzbezogene Maßnahme nicht konterkariert wird.

Zusatzversicherung gegen Berufsunfähigkeit

Nicht zuletzt tritt die GDL für eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung durch den Arbeitgeber ein. Dies gilt vor allem für Beschäftigte im Schicht- und Wechseldienst, denn die mit unregelmäßigen Arbeitszeiten verbundenen Belastungen können unter Umständen zur vorzeitigen Aufgabe des Berufes führen. Hier muss der Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht nachkommen. Dabei ist das Einkommen der betroffenen Beschäftigten auf 90 Prozent seiner bisherigen Bezüge zu sichern.

Schwerbehinderte bei gleicher Leistung bevorzugen

Der Arbeitgeber hat ebenfalls eine erhöhte Fürsorgepflicht für behinderte Mitarbeiter. Die GDL will verhindern, dass er sich durch Zahlung der Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe aus seiner Verantwortung stiehlt. Wenn freie Arbeitsplätze vorhanden sind, die mit behinderten Bewerbern besetzt werden können, so ist diesen - bei gleicher Eignung - der Vorzug zu geben.



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