Die GDL setzt sich ein für ...

... eine leistungsorientierte Bezahlung
... eine qualifizierte Weiterbildung
... hohe Sicherheitsstandards
... faire Wettbewerbsbedingungen

GDL-Position zur Europapolitik

  • Harmonisierung der Arbeitsbedingungen des europäischen Eisenbahnfahrpersonals.
  • Einführung arbeitsmedizinischer Standards, insbesondere im Hinblick auf die Arbeitsplatzgestaltung, z.B. Führerstand (Ergonomie).
  • Sicherstellung von Standards für Pausen-, Ruhe- und Übernachtungsräume und die Benutzung von Verpflegungseinrichtungen.
  • Gewährleistung einer reibungslosen Verständigung des Fahrpersonals im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr (Festlegung einer Verkehrssprache, wie z.B.im Luftverkehr).
  • Vereinheitlichung der Rechtslage für Lokomotivführer z.B. beim Eintritt eines Eisenbahnunfalls in anderen Mitgliedsländern (z.B. die strafrechtliche Verantwortung).
  • Vereinheitlichung der unterschiedlichen Arbeitszeitregelungen des EU-Fahrpersonals, insbesondere bezüglich des Wechsel- und Nachtdienstes.
  • Angleichung der Einkommensverhältnisse des europäischen Eisenbahnfahrpersonals unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensstandards.
  • Vereinheitlichung der Zugangsvoraussetzungen zum Lokomotivführerberuf.
  • Sicherstellung vergleichbarer Ausbildungs- und Fortbildungsstandards.
  • Erlass von Regelungen zur Vermeidung des Verlustes bzw. zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei den europäischen Eisenbahnen.
  • Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen zwischen den Verkehrsträgern, insbesondere von Straße und Schiene.
  • Vereinheitlichung der Regelwerke über die Betriebsführung des Bahnverkehrs.
  • Vereinheitlichung der Fahr- und Ruhezeiten in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen in Europa durch eine bindende Verordnung oder Richtlinie.


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