» DB-Tarifverhandlungen: Altes Angebot – neu erklärt

Mit diesen Worten lässt sich die fünfte Verhandlungsrunde mit der DB am 28. November 2016 in Frankfurt am Main trefflich beschreiben. Die einzige Veränderung zum Angebot vom 17. November war eine Verhandlungsverpflichtung über die gewonnenen Erkenntnisse der betrieblichen Arbeitszeitprojekte, die der Arbeitgeber statt der geforderten Arbeitszeitregelungen durchführen will. ... mehr

Artikel aus dem GDL Magazin VORAUS

Voraus Leitartikel - GDL Aktuell - 04.11.2016

» Belastung reduzieren: Ohne Zugpersonal geht nichts

Am 25. Oktober 2016 wurden in Frankfurt am Main die Tarifverhandlungen mit dem Agv MoVe für die Deutsche Bahn AG fortgesetzt. Doch in der fünfstündigen Verhandlungsrunde gab es weder ein konkretes Angebot zur Verbesserung der Arbeitszeit- und Ruhezeitregelungen – dem zentralen Thema der Verhandlungsrunde - noch zur Stabilisierung der Freizeitplanung oder zu sonst irgendeiner Forderung der GDL. ... mehr

Voraus Editorial - GDL Aktuell - 04.11.2016

» Konkrete Verhandlungen statt sinnloser Projekte

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die DB hat auch in der zweiten Tarifrunde kein konkretes Angebot vorgelegt. Vielmehr soll in einem Singsang an Projekten ausgelotet werden, ob überhaupt und wenn ja, welche Arbeitszeitregelungen für Lokomotivführer und Zugbegleiter verbessert werden könnten. Diese Projekte haben schon in der Vergangenheit alle nichts gebracht. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 04.11.2016

» ALE-Vorstandssitzung in Salerno: Unabhängige Behörden müssen Eisenbahnunfälle untersuchen

Untersuchungen nach Eisenbahnunfällen dürfen sich nicht mehr vornehmlich darauf konzentrieren, der Öffentlichkeit zügig Schuldige oder Verantwortliche zu präsentieren. Dies ist einer der Schlüsse, die der Vorstand der Autonomen Lokomotivführer-Gewerkschaften Europa (ALE) in seiner Herbstsitzung in Salerno, Italien, zog. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 04.11.2016

» AK BEB legt Konzept vor: Betreuung vor und nach belastenden Ereignissen

Lokomotivführer, Zugbegleiter und Bordgastronomen sehen sich in Ausübung ihrer Arbeit besonderen Gefahren ausgesetzt. Das reicht von verbalen Übergriffen und körperlichen Attacken über Beinahe-Unfälle bis zu Schienensuiziden. Leider ist gegen diese Vorfälle und die damit oft einhergehende traumatische Belastung ein vollständiger Schutz nicht möglich – sie sind Teil des Risikos, das den Berufen des Zugpersonals bis zu einem gewissen Grad innewohnt. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 04.11.2016

» Horizontaler Laufbahnwechsel: GDL beendet „Beförderungstourismus“

Immer dann, wenn durch Umstrukturierung einer Behörde Aufgaben wegfallen, oder Beamte aus gesundheitlichen Gründen ihr bisheriges Amt nicht mehr wahrnehmen können, ist ein horizontaler Laufbahnwechsel ein probates Mittel um Beschäftigungsverlust zu vermeiden. Dies gilt auch für die zur Deutschen Bahn zugewiesenen Beamten, wenn etwa im Rahmen einer Umstrukturierung von Unternehmensteilen Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 11.10.2016

» Parlamentarischer Abend der GDL: Zukunft Eisenbahn – Infrastruktur als Schlüsselelement

Was muss getan werden, damit das System Eisenbahn in Deutschland Zukunft hat und mehr Verkehr auf die Schiene kommt? Ist das Vorhaben „autonomes Fahren“ der DB kurzfristig realisierbar? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen lud die GDL am 8. September 2016 zu einem parlamentarischen Abend in Berlin ein. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 10.10.2016

» DB-Tarifverhandlungen: Mehr Plan, mehr Leben

Am 30. September 2016 endet die Laufzeit des Flächentarifvertrags für das Zugpersonal BuRa-ZugTV Agv MoVe und der Haustarifverträge für Lokomotivführer (LfTV), Zugbegleiter (Zub-TV), Lokrangierführer (Lrf-TV) und Disponenten (Dispo-TV). Verhandlungsauftakt der neuen Tarifrunde ist am 10. Oktober 2016 in Berlin, bis zum 11. November sind zwei weitere Termine vereinbart. ... mehr

Voraus Editorial - GDL Aktuell - 10.10.2016

» Das Maß ist voll!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, unter dem Motto „Mehr Plan, mehr Leben“ tritt die GDL in dieser Tarifrunde an, die Arbeits- und Ruhezeiten des Zugpersonals zu verbessern und damit dessen Belastung deutlich und wirksam zu reduzieren. Denn viel zu lange schon schieben die Lokomotivführer und Lokrangierführer, Zugbegleiter und Bordgastronomen, Instruktoren/Trainer und Disponenten in dieser Republik Überstunden vor sich her, viel zu lange schon stimmt die Balance zwischen Arbeit und Freizeit nicht mehr. Darunter leidet die Lebensqualität jedes Einzelnen und darunter leiden die Familien. Das nehmen wir nicht länger hin. ... mehr

Voraus Leitartikel - GDL Aktuell - 07.09.2016

» Bilanz-Pressekonferenz: Die DB treibt die Züge auf die Straße

Mehr als eine Milliarde Euro Gewinn (plus 13 Prozent), mehr Fahrgäste, mehr Umsatz. Das verkündete der DB-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube zur Bilanz-Pressekonferenz des ersten Halbjahres 2016 am 27. Juli 2016 in Berlin. Und dass nach 1,3 Milliarden Verlust im Jahr 2015. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 07.09.2016

» Zugbegleiter: Gegen den Raubbau am Berufsbild

Der Befund ist nicht neu: Durch den rasanten technischen Fortschritt der letzten Jahre verändern sich viele Berufsbilder oder verschwinden gar ganz. Der Beruf des Druckers etwa, einst ein zwischen Handwerk und Kunst angesiedelter, hoch angesehener Berufsstand, erlebte durch die umfassende Computerisierung und Digitalisierung einen eklatanten Niedergang und gehört heute zu den am stärksten gefährdeten, vom Aussterben bedrohten Berufe. ... mehr

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 07.09.2016

» 150 Jahre GDL (Teil 16): Zwischen Ölpreiskrise und Elektrifizierung – die GDL in den 70er-Jahren

Mit dem Ende der 60er-Jahre begann ein neues Jahrzehnt, welches zunächst ein Ende der wirtschaftlichen Aufschwungphase Deutschlands mit sich brachte. Die Große Koalition wurde 1969 abgelöst und Willy Brandt wurde Bundeskanzler einer sozialliberalen Regierung. Die Aufbruchsstimmung der letzten Jahre erhielt mit der ersten Ölpreiskrise 1973 einen kräftigen Rückschlag und zog 1975 das zweite negative Wirtschaftswachstum in der Geschichte der Bundesrepublik nach sich. Auch die Deutsche Bundesbahn sah sich vielen strukturellen Neuerungen ausgesetzt und mit ihr die Lokomotivführer. ... mehr

Voraus Editorial - GDL Aktuell - 07.09.2016

» In der Fläche regiert der Rotstift

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mehr Gewinn, mehr Fahrgäste, mehr Umsatz bei der DB. Vergessen ist der gepushte Milliardenverlust im vergangenen Jahr. Glaubt man der DB, wird mit „Zukunft Bahn“ alles besser. ... mehr

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