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Bundesweiter Arbeitskreis Zugbegleitdienst

Personell neu aufgestellt

Voraus Artikel - GDL Aktuell - 01.03.2017

Der bundesweite Arbeitskreis Zugbegleitdienst bei seiner Klausurtagung in Königswinter (v. l.): GDL-Referent Arne Klaßing, Ines Schreiber, Sven Strecker, Arbeitskreis-sprecher Christian Deckert, GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky, Stefan Krause, stellvertretender Sprecher Marco Kraft, Bundesjugendleiterin Franziska Pudlich, Angelika Ketterle, Silvan Mehr, Cornelia Hoh. Foto: Stefan Mousiol
Der bundesweite Arbeitskreis Zugbegleitdienst bei seiner Klausurtagung in Königswinter (v. l.): GDL-Referent Arne Klaßing, Ines Schreiber, Sven Strecker, Arbeitskreis-sprecher Christian Deckert, GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky, Stefan Krause, stellvertretender Sprecher Marco Kraft, Bundesjugendleiterin Franziska Pudlich, Angelika Ketterle, Silvan Mehr, Cornelia Hoh. Foto: Stefan Mousiol

Der bundesweite Arbeitskreis Zugbegleitdienst (bAk Zub) hat sich im Rahmen seiner Klausurtagung vom 28. bis 30. November 2016 in Königswinter personell neu aufgestellt. So wurde Christian Deckert, Zugbegleiter aus Nordrhein-Westfalen, als Nachfolger der ausgeschiedenen Kollegin Sabine Simbeck einstimmig zum neuen Arbeitskreissprecher gewählt.

Auf den Stellvertreterposten wurde, ebenfalls einstimmig, Marco Kraft aus dem Bezirk Hessen-Thüringen-Mittelrhein berufen.

Durch die in Folge der GDL-Strukturreform nötigen Neuwahlen in den Bezirken ergaben sich auch veränderte Besetzungen in den bezirklichen Arbeitskreisen Zugbegleitdienst. Neue Sprecherin des Bezirks Mitteldeutschland ist Bettina Opitz, während Diana Grieß den Bezirk Bayern im bAk Zub vertritt.

Zukunft der Bahnen nur mit Zugbegleitern möglich

„Ein Eisenbahnunternehmen, das seinen Kunden guten Service anbieten will, kommt ohne Zugbegleiter als Gastgeber und Gesicht des Unternehmens nicht aus“, so Christian Deckert. Aus Sicht des Arbeitskreises müssen sich, neben den Lokomotivführern, auch die Zugbegleiter der verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen auf die veränderte Situation im Eisenbahnmarkt einstellen. „Zahlreiche neu vergebene Leistungen vor allem im Nahverkehr und damit einhergehender Betreiberwechsel machen deutlich, wie wichtig eine berufsspezifische Gewerkschaft wie die GDL mit ihren einheitlichen Tarifverträgen und einer starken Interessenvertretung der Zugbegleiter ist“ so Deckert.

Mit neuen Konzepten will der bAk Zub künftig noch stärker auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kollegen eingehen. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Arbeitskreisen der GDL, etwa „Sicherheit im und am Zug“ und „Belastende Ereignisse Bewältigen“ soll intensiviert werden.
S. M.


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