GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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» Schwarzfahren ist kein Bagatelldelikt

„Gehören Schwarzfahrer ins Gefängnis?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. November 2017 zur Diskussion, ob Beförderungserschleichung strafbar sein soll. Aufgrund der hohen Kosten für die Verfahren einer ohnehin überlasteten Justiz und zur Vollstreckung könnte Schwarzfahren zum Bagatelldelikt degradiert werden. ... mehr

dbb Gewerkschaftstag

Claus Weselsky wieder in der Bundesleitung

GDL Aktuell - Telegramm - 20.11.2017

Stellvertretender dbb-Bundesvorsitzender Claus Weselsky <span style=display:none>   -   </span><span class=fsource>Foto:  Marco Urban</span>
Stellvertretender dbb-Bundesvorsitzender Claus Weselsky   -   Foto: Marco Urban

Der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky ist am 20. November 2017 in Berlin von 85 Prozent der 630 Delegierten als stellvertretender dbb-Bundesvorsitzender bestätigt worden. Das Amt hat er bereits seit 2012 inne. Seither hat er sich im dbb dafür eingesetzt, dass starke Gewerkschaften starke Tarifverträge schließen können.

Der Ausbau des Flächentarifvertrags hatte und hat dabei erste Priorität. Die Regelungen des GDL-Flächentarifvertrags BuRa-ZugTV gelten für das Zugpersonal fast flächendeckend in ganz Deutschland. Das hat dazu geführt, dass der Wettbewerb auf der Schiene nicht mehr über die Lohnkosten des Zugpersonals ausgetragen wird. Lokomotivführer und Zugbegleiter erhalten höhere Löhne und haben bessere Arbeitszeiten.

Weselsky: „Auch im öffentlichen Dienst muss die Tariffähigkeit und -mächtigkeit weiter ausgebaut werden, damit zukunftsweisende Tarifverträge mit den Arbeitgebern abgeschlossen werden. Nur so können qualifiziertes Personal inklusive qualifiziertem Nachwuchs gewonnen und der öffentliche Dienst attraktiver werden. Nicht zuletzt müssen wir darauf achten, dass die Interessen unserer Kollegen auch nach dem Berufsleben gewahrt werden. „Wir dürfen deshalb keine Abstriche beim Versorgungs- und Rentenniveau zulassen. Im dbb haben wir die Möglichkeit, unsere Kräfte über alle Statusfragen, Branchen- und Regionalunterschiede hinweg zu bündeln und damit die Interessen unserer Mitglieder noch besser zu vertreten. Mit einer professionellen Tarif- und Beamtenpolitik sichern wir die berufliche Zukunft all unserer Mitglieder.“ Dafür werde ich mich weiter einsetzen.

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