GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

» Schwarzfahren ist kein Bagatelldelikt

„Gehören Schwarzfahrer ins Gefängnis?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. November 2017 zur Diskussion, ob Beförderungserschleichung strafbar sein soll. Aufgrund der hohen Kosten für die Verfahren einer ohnehin überlasteten Justiz und zur Vollstreckung könnte Schwarzfahren zum Bagatelldelikt degradiert werden. ... mehr

Transdev Mitteldeutschland

Verbesserungen erzielt!

GDL Aktuell - Aushang Report - 18.04.2017

In den Tarifverhandlungen zur Transdev Mitteldeutschland GmbH (TDM) hat die GDL am 12. April 2017 beim zuständigen Arbeitgeberverband Nahverkehr e.V. (AVN) in Hannover zahlreiche Verbesserungen erzielt. Die GDL konnte insbesondere folgende Forderungen durchsetzen:

  • Ausdehnung des Nachtarbeitszeitraums um eine Stunde auf 21 bis 6 Uhr für die Nachtarbeitszulage und den Zeitzuschlag für Nachtarbeit. Mit der gefundenen Einigung wird der Anspruchszeitraum für die genannten Komponenten der Nachtarbeit rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf 21 bis 6 Uhr ausgedehnt sowie
  • Vergütung bei wechselnden Einsatzorten. Dabei hat der Arbeitgeber den Transfer vom festen Einsatzort zum abweichenden Einsatzort und zurück zu planen und die Kosten dafür zu übernehmen. In jedem Fall beginnt die Anrechnung von Arbeitszeit am festen Einsatzort, beginnend mit der Abfahrt zum abweichenden Einsatzort.

Die Vergütung der Wegekosten bei wechselnden Einsatzorten ist durch eine Betriebsvereinbarung mit Wirkung ab 1. Juli 2017 bis spätestens 30. September 2017 wie folgt zu regeln: Grundsätzlich ist ein Einsatz an einem anderen als dem tarifvertraglichen vereinbarten Arbeitsort freiwillig. Die zusätzlichen Aufwendungen der Wegekosten und -zeit trägt der Arbeitgeber. Sofern die Betriebsparteien bis Ende September 2017 keine Einigung herstellen, werden sich die Tarifvertragsparteien diesem Thema erneut widmen.

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