» Ein guter Tag für das Zugpersonal

Liebe Kolleginnen und Kollegen, für viele Menschen war der 12. September 2017 ein Tag wie jeder andere. Doch für die Lokomotivführer, Zugbegleiter und Bordgastronomen, Disponenten, Trainer und Instruktoren bedeutete dieser Dienstag weitaus mehr: Mit dem Tag des Zugpersonals zeigten die GDL-Mitglieder bundesweit Flagge ... mehr

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Tarifrunde 2017 gestartet!

Aushang Fakten - GDL Aktuell - 12.01.2017

Die zentralen Punkte der Mitte Dezember 2016 von der GDL an die NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH übersandten Tarifforderungen betreffen die Arbeitszeit und das Entgelt. Auch bei der nordbahn geht es der GDL primär um die Reduzierung der besonderen Belastungen des Zugpersonals und um die spürbare Weiterentwicklung in Höhe und Struktur des Entgelts.

So strebt die GDL ab dem 1. Januar 2018 die Absenkung der betrieblichen Arbeitszeit von derzeit wöchentlich 39 auf dann 38 Stunden an und das bei gleichbleibendem Entgelt.

Zudem fordert die GDL die strukturelle Überarbeitung der Entgelttabelle für Lokomotivführer im Volumen von vier Prozent. Davon würden die ersten drei Erfahrungsstufen (bis 15 Jahre Berufserfahrung) stärker partizipieren als die nachfolgenden Stufen. So würde ein Lokomotivführer dann 2 860 bis 3 300 Euro Entgelt pro Monat erhalten. Durch diese Besserstellung soll die Attraktivität für Berufseinsteiger erhöht und die Gewinnung neuer Interessenten für den Beruf des Lokomotivführers erleichtert werden. Disponenten und Berater im Service und Vertrieb sollen eine lineare Entgelterhöhung von vier Prozent erhalten.

Die angestrebte Laufzeit für die Tarifrunde 2017 soll zwölf Monate betragen. Die GDL fordert darüber hinaus den Abschluss eines Tarifvertrags zu einer gemeinsamen Einrichtung (GE-TV). Daraus sollen Sozialleistungen, etwa im Bereich der Gesundheitsvorsorge, gespeist werden.

Die Tarifverhandlungen beginnen am 14. Februar 2017 in Hamburg.

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