GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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» Schwarzfahren ist kein Bagatelldelikt

„Gehören Schwarzfahrer ins Gefängnis?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. November 2017 zur Diskussion, ob Beförderungserschleichung strafbar sein soll. Aufgrund der hohen Kosten für die Verfahren einer ohnehin überlasteten Justiz und zur Vollstreckung könnte Schwarzfahren zum Bagatelldelikt degradiert werden. ... mehr

dbb-Jahrestagung

Intensiver Meinungsaustausch

GDL Aktuell - Telegramm - 11.01.2016

Die stellvertretenden dbb-Bundesvorsitzenden Willi Russ und Claus Weselsky (re.) <span style=display:none>   -   </span><span class=fsource>Foto:  Gerda Seibert</span>
Die stellvertretenden dbb-Bundesvorsitzenden Willi Russ und Claus Weselsky (re.)   -   Foto: Gerda Seibert

Die GDL nutzt die gewerkschaftspolitische Jahrestagung des dbb jedes Jahr zum intensiven Meinungsaustausch mit Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Medien, so auch die 57. Tagung vom 10. bis 12. Januar 2016 in Köln zum Thema „Flüchtlingssituation und Einkommensrunde: Herausforderungen für die Demokratie – Politik contra Bürger?“.

Die beiden stellvertretenden dbb-Bundesvorsitzenden Willi Russ und Claus Weselsky sind sich einig: Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Karlsruher Richter das Tarifeinheitsgesetz dahin befördern, wo es hingehört, in den Müllereimer der Geschichte. Kann nur noch die größere Gewerkschaft in einem Betrieb die Tarifverträge schließen, ist dies nicht mit der Koalitionsfreiheit vereinbar. Artikel 9 Absatz 3 besagt, dass sich Arbeitnehmer und -geber zur Wahrung ihrer Interessen zusammenschließen dürfen, etwa in Gewerkschaften. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Der dbb und die GDL haben deshalb gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde eingelegt.

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