GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

» Schwarzfahren ist kein Bagatelldelikt

„Gehören Schwarzfahrer ins Gefängnis?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. November 2017 zur Diskussion, ob Beförderungserschleichung strafbar sein soll. Aufgrund der hohen Kosten für die Verfahren einer ohnehin überlasteten Justiz und zur Vollstreckung könnte Schwarzfahren zum Bagatelldelikt degradiert werden. ... mehr

Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe Weser

Zwischenergebnis steht!

GDL Aktuell - Aushang Report - 20.12.2016

Das deutliche Votum der Urabstimmung sowie die zwei wirkungsvollen Streiks haben ihre Wirkung nicht verfehlt, denn am 15. Dezember standen nach intensiven zehnstündigen Verhandlungen in Berlin die Eckpfeiler des Tarifabschlusses bei den Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) für Lokomotivführer, Zugbegleiter, Disponenten und Wagenmeister fest:

  • Absenkung der betrieblichen Arbeitszeit von derzeit 39 auf 38 Stunden ab dem 1. Januar 2018,
  • Vollanrechnung der Arbeitszeit,
  • Einführung der durchschnittlichen Fünf-Tage-Woche,
  • Einführung einer Mindestschichtanrechnung von fünf Stunden für Vollzeitarbeitnehmer,
  • zehn freie Wochenenden, die die Kalendertage Samstag und Sonntag umfassen und im Durchschnitt 60 Stunden andauern,
  • Einführung eines Jahresruhezeitplans, der die Urlaubsplanung sowie zehn freie Wochenenden umfasst,
  • stufenweise Anhebung der Nachtarbeitszulage bis auf 2,80 Euro,
  • Erhöhung der Sonn- und Feiertagszulage sowie der Fahrentschädigung bis auf 4,15 Euro,
  • Einführung von Regelungen zum Schutz bei berufsbedingter Fahrdienstuntauglichkeit und
  • Stufenplan zur Einführung der Entgelttabellen des Flächentarifvertrags.

Da noch etliche kleinteilige Punkte offen sind, werden die Verhandlungen am 10. Januar 2017 in Köln fortgesetzt, um den Abschluss unter Dach und Fach zu bringen.

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