» Belastungsstudie DB Cargo: Offenbarungseid der EVG

Mit der gemeinsam aufgelegten „Belastungsstudie 2017 Triebfahrzeugführer“ geben die Geschäftsführung und der EVG-geführte Gesamtbetriebsrat bei DB Cargo vor, sich ein Bild über die Arbeitsbelastung der Güterverkehrslokomotivführer machen zu wollen. Gleichzeitig versuchen sie, entgegen der abgeschlossenen GDL-Tarifverträge, die seit Jahren von ihnen betriebene Hyperflexibilisierung zu zementieren! Die EVG zeigt sich von dem Projekt begeistert und ruft in einem Aushang zur Beteiligung an der wissenschaftlich begleiteten Mogelpackung auf. ... mehr

Online-Umfrage geht in die Verlängerung

Aushang Report - GDL Aktuell - 10.06.2016

Wenn ein Fußballspiel in die Verlängerung geht, steht es unentschieden und man möchte den Sieger küren. Nicht so bei der bundesweiten Online-Umfrage, denn hier steht der Gewinner bereits vorher fest: Es ist das teilnehmende Zugpersonal.

Mit ihrer großen Teilnahmebereitschaft haben die befragten GDL-Mitglieder schon jetzt eine repräsentative Basis geschaffen, um mit der Auswertung der Ergebnisse spürbare Verbesserungen hinsichtlich der Sicherheit des Zugpersonals einzufordern. Die Arbeitskreise „Sicherheit im und am Zug“ sowie „Belastende Ereignisse Bewältigen“ bedanken sich deshalb für die zahlreiche Unterstützung aller teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen und setzen noch einen drauf:

Die Umfrage ist nun bis einschließlich 26. Juni 2016 freigeschaltet. Hintergrund dieser Maßnahme sind Verzögerungen im Postzulauf bei der Zustellung der Passwortbriefe für die Umfrageteilnahme.

Damit auch wirklich alle interessierten GDL-Mitglieder die Möglichkeit erhalten, ihre Erfahrungen zum Umgang mit belastenden Ereignissen wie Unfällen, verbalen Übergriffen und körperlichen Angriffen einfließen zu lassen, ist die Verlängerung nicht zuletzt auch eine Frage der Fairness.

An dieser Stelle rufen wir darum noch einmal alle Lokomotivführer, Zugbegleiter, Lokrangierführer, Bordgastronomen, Bereitstellungslokführer, Prüfer, Kundenbetreuer und alle weiteren Mitarbeiter des Zugpersonals auf, ihre Chance wahrzunehmen: Nur etwa 30 Minuten dauert der Einsatz für eine gute Sache. Also nicht zögern, sondern jetzt noch die Möglichkeit zur Beteiligung nutzen.

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