GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

» Schwarzfahren ist kein Bagatelldelikt

„Gehören Schwarzfahrer ins Gefängnis?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. November 2017 zur Diskussion, ob Beförderungserschleichung strafbar sein soll. Aufgrund der hohen Kosten für die Verfahren einer ohnehin überlasteten Justiz und zur Vollstreckung könnte Schwarzfahren zum Bagatelldelikt degradiert werden. ... mehr

Jetzt ist die Deutsche Bahn am Zug!

GDL Aktuell - Aushang Fakten - 04.02.2016

Die DB muss sich endlich an ihre eigenen Richtlinien halten und das Thema belastende Ereignisse in der Aus- und regelmäßigen Fortbildung intensiver schulen. So ist in den Konzernrichtlinien 161 und 135 unter anderem geregelt, dass Module zu belastenden Ereignissen zu schulen sind.

Wie in der Analyse des GDL-Arbeitskreises „Sicherheit im und am Zug“ deutlich wurde, wird diese Konzernrichtlinie jedoch nicht vollständig umgesetzt.

Aus diesem Grund haben die Betriebsräte der GDL bei den Gesamtbetriebsräten der DB Regio AG und DB Fernverkehr AG den Antrag gestellt, dass die Arbeitgeber die Anwendung der beiden Richtlinien vollumfänglich umzusetzen haben. In ihren Sitzungen Anfang Februar haben sich beide Gesamtbe-triebsräte diesem Antrag angeschlossen.

Nun ist der Arbeitgeber am Zug, nicht nur von Konzernumbau oder Sanierungsmaßnahmen zu reden, sondern zuerst einmal endlich seine eigenen Richtlinien zum Schutz seiner Mitarbeiter vollständig umzusetzen. Die Lokomotivführer und Zugbegleiter haben ein Anrecht darauf, dass die Arbeitgeber die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, so dass sie ihre Arbeit vernünftig ausführen können. Sollte es zu belastenden Ereignissen kommen, dann ist auch die entsprechende Betreuung durch die Arbeitgeber zu gewährleisten. Dies gilt vor allem dann, wenn man sich dazu selbst entsprechende Richtlinien gegeben hat.

GDL − stark, unbestechlich, erfolgreich −

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