» Auch in Zukunft unseren Flächentarifvertrag in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen durchsetzen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, das Bundesverfassungsgericht hat das Tarifeinheitsgesetz (TEG) zwar nicht in Bausch und Bogen abgelehnt. Es hat jedoch klargestellt, dass Zwangstarifeinheit nicht mit der Verfassung vereinbar ist. Die Koalitionsfreiheit und das Arbeitskampfrecht von Berufsgewerkschaften werden nicht eingeschränkt. ... mehr

Übertragung des Ergebnisses auf Bundesbeamte ein Muss

Aushang Beamte - GDL Aktuell - 03.05.2016

Bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Potsdam am 29. April 2016 hat der dbb eine Einigung erzielt. Die gut 2,1 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhalten rückwirkend zum 1. März 2,4 Prozent mehr Gehalt. In einem weiteren Schritt werden die Gehälter zum 1. Februar 2017 nochmal um 2,35 Prozent angehoben.

Nach massiven Arbeitskämpfen liegt die Lohnerhöhung deutlich über dem ursprünglichen Angebot der Arbeitgeber, die sogar Reallohnverluste zur Folge gehabt hätten. Die Gewerkschaften hatten Mitte vergangener Woche weite Teile des Flugverkehrs lahm gelegt. Auch Kitas, der Nahverkehr, Rathäuser und die Müllabfuhr waren von Warnstreikaktionen in den vergangenen zwei Wochen betroffen. Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen hatten die Gewerkschaften mit weiteren Streiks gedroht.

Ganz entscheidend für den GDL-Dachverband dbb und die GDL ist nun die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnisse auf die 180.000 Beamten sowie die 179.000 Versorgungsempfänger des Bundes. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat in der Pressekonferenz dazu eine Gesetzesvorlage zugesagt. Die Übertragung ist ein absolutes Muss. Erst danach ist die Tarifrunde beendet.

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