» Weselsky mit 95 Prozent wiedergewählt

Claus Weselsky heißt der alte und neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer. Er wurde am 9. Mai 2017 in Ludwigshafen von 95 Prozent der rund 200 Delegierten in der Generalversammlung unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft – 150 Jahre GDL“ wiedergewählt. ... mehr

GDL wieder im Konzernaufsichtsrat vertreten

Pressemitteilung - GDL Aktuell - 11.03.2015

„Das Ergebnis ist eine klare Bestätigung unseres Kurses. Wir bedanken uns bei allen Delegierten für das Vertrauen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky das Ergebnis der Aufsichtsratswahlen im DB-Konzern. Als besonderen Erfolg wertete Weselsky, dass die GDL nach 2010 erneut ein Mandat im Konzernaufsichtsrat der DB AG erringen konnte. Wie bei der letzten Wahl erhielt die GDL auch diesmal eine große Anzahl an Fremdstimmen.

Auch im Personenverkehr konnten alle Mandate von 2010 erneut wiedergewonnen werden, wobei sich insbesondere im Fernverkehr die Anzahl der Stimmen für die GDL deutlich erhöhte. Bei der DB Schenker Rail AG hingegen verfehlte die GDL die erforderliche Stimmenanzahl nur knapp und musste eines der bisher drei Mandate abgeben.

Weiterhin „stark, unbestechlich, erfolgreich“

„Mit dem Wahlergebnis sehen wir unseren Kurs einer konsequenten Gewerkschaftspolitik bestätigt“, so Weselsky. „Insbesondere die hohe Anzahl an Fremdstimmen werten wir als klares Indiz für den Rückhalt, den die GDL über ihre Mitglieder hinaus bei den Beschäftigen im DB-Konzern hat.“ Das Votum ist für die GDL ein deutlicher Handlungsauftrag und die Bestätigung, ihrem Motto treu zu bleiben. Die GDL wird die Interessen des Zugpersonals weiterhin „stark, unbestechlich, erfolgreich“ in den Betriebsräten, den Aufsichtsratsgremien und vor allem bei den laufenden Tarifverhandlungen mit der DB AG vertreten.

„Betriebsrats- und Aufsichtsratswahlen und die Geschlossenheit der Mitglieder der GDL im Tarifkonflikt zeigen deutlich, dass die GDL die Gewerkschaft für die Interessenvertretung des Zugpersonals ist“, so Weselsky. „Der Bahnvorstand sollte dies hinsichtlich einer zügigen Ergebniserzielung nun auch in den Tarifverhandlungen berücksichtigen. Klar ist: Die Mitglieder der GDL stehen und kämpfen geschlossen, wenn es um ihre Interessen geht.“



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