» Betriebsrätefachkonferenzen: „Mehr Plan, mehr Sicherheit für das Zugpersonal“

Die Halbzeitbilanz der Betriebsrätefachkonferenzen in Hamburg fällt positiv aus: Seit Montag haben über 220 Teilnehmer, das ist fast Rekordbeteiligung, in Workshops gemeinsam Lösungen relevanter Probleme erarbeitet und sich in Vorträgen externer Referenten und des GDL-Vorstands über aktuelle Themen der Betriebsratsarbeit informiert. ... mehr

Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn werden fortgesetzt

Pressemitteilung - GDL Aktuell - 26.02.2015

Nach acht Monaten Auseinandersetzung über die Zuständigkeit für Lokomotivführer/Lokrangierführer, Zugbegleiter/Bordgastronomen, Trainer/Instruktoren und Disponenten sowie die Tarifvertragsstruktur für diese fünf Berufsgruppen hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) heute mit der Deutschen Bahn in Berlin erstmals über die Inhalte des Flächentarifvertrags und der dazugehörigen Haustarifverträge des Zugpersonals verhandelt.

Dabei ging es um deren konkrete Ausgestaltung. „Nach dem langen Konflikt war klar, dass wir am heutigen Tag nicht gleich alle inhaltlichen Probleme lösen werden. Doch wenigstens die Grundlagen für die nächste Tarifverhandlung sind geschaffen“, stellte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky fest.“ Am 13. März 2015 werden diese Tarifverhandlungen in Frankfurt am Main fortgesetzt. Bis dahin werden die Themenblöcke in Sondierungen vorbereitet.

Grube sorgt für Irritationen

Irritiert zeigte sich die GDL-Verhandlungsdelegation über die heutigen Äußerungen des DB-Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Zwangsschlichtung und dem Tarifkonflikt mit der GDL. „Nach unserer Einigung vom 23. Februar 2015, in der wir die zu tarifierenden Mitglieder und die Tarifvertragsstrukturen festgelegt haben, sollten sich alle Seiten befleißigen, nicht sofort wieder Öl ins Feuer zu gießen. Dies hat auch Herr Grube zu respektieren", so der GDL Bundesvorsitzende und weiter: „Bisher ist der DB-Vorstandvorsitzende im Tarifkonflikt nur in Erscheinung getreten, um den Konflikt weiter anzuheizen. Das dient ausschließlich dem Ziel, sich nicht zu einigen. Entweder werden die Verhandlungen mit dem Ziel einer Einigung geführt oder das nächste Scheitern ist vorprogrammiert. Wir werden die Verhandlungen nur dann erfolgreich fortsetzen können, wenn der DB-Vorstand die Tarifverhandlungen nicht ständig mit Störfeuern belastet. Schließlich geht es um die berechtigten Interessen des Zugpersonals, also um die Verbesserung von Arbeitszeit und Einkommen. Das muss der gesamte DB-Vorstand akzeptieren.“



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