GDL - Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

» Schwarzfahren ist kein Bagatelldelikt

„Gehören Schwarzfahrer ins Gefängnis?“ titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 29. November 2017 zur Diskussion, ob Beförderungserschleichung strafbar sein soll. Aufgrund der hohen Kosten für die Verfahren einer ohnehin überlasteten Justiz und zur Vollstreckung könnte Schwarzfahren zum Bagatelldelikt degradiert werden. ... mehr

Schützt die DB ihre Hausgewerkschaft?

GDL Aktuell - Aushang Report - 30.12.2014

Mit einem „KBR-direkt – Aufsichtsratswahlen DB AG“ vom 17. Dezember 2014 hatte der Konzernbetriebsrat (KBR) rechtswidrig eine Wahlempfehlung zu Gunsten der DB-Hausgewerkschaft EVG gegeben.

Damit verfolgt er offensichtlich das Ziel, die Wahlchancen dieser Kandidaten zu verbessern. Dazu nutzt er seine Stellung sowie die Mittel des Arbeitgebers. Anscheinend versteht der KBR dies unter dem EVG-Slogan „Gemeinschaft leben“.

Jeder Lokomotivführer, jeder Zugbegleiter, jeder Fahrdienstleiter, jeder Beschäftigte des DB-Konzerns wird umgehend für die kleinste Verfehlung bei seiner täglichen Arbeit zur Rechenschaft gezogen. Dies soll nach dem bisherigen Verhalten der DB scheinbar nicht für den KBR gelten, vielleicht auch deswegen, weil es sich um EVG-Kandidaten handelt?

Die GDL hat den KBR aufgefordert, sich für diesen Missbrauch umgehend bei allen Beschäftigten zu entschuldigen. Gleichzeitig hat die GDL von der DB gefordert, die eigenen Compliance-Regeln und die gesetzlichen Vorschriften umgehend und nachdrücklich zur Anwendung zu bringen. Sollte beides nicht bis zum 7. Januar 2015 erfolgen, ist eines unmissverständlich klar: Die DB schützt ihre Hausgewerkschaft!

Wer als Beschäftigter eine vom Arbeitgeber unabhängige Interessenvertretung möchte, der hat bei den Aufsichtsratswahlen die Möglichkeit dazu:

− GDL: stark, unbestechlich, erfolgreich −

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